Sondierungsarbeiten abgebrochen: Verkehr auf A44 nicht beeinträchtigt

dzBombensuche

Am Donnerstagmorgen wurde auf der Autobahn 44 in Richtung Kassel zwischen Unna-Ost und dem Kreuz Werl nach einer Bombe gesucht. Die Arbeiten wurden vorzeitig abgebrochen – ergebnislos.

Unna, Fröndenberg, Kamen, Bergkamen

, 09.01.2020, 14:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bis 15 Uhr sollte die Autobahn 44 zwischen Unna-Ost und dem Kreuz Werl auf nur eine Fahrspur verengt sein. Der Grund: Auf dem 15 Kilometer langen Teilstück wurde nach einer Weltkriegsbombe gesucht. Allerdings wurden die Arbeiten schon am Vormittag beendet, der Verkehr war nicht beeinträchtigt.

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Boden zu fest für tiefe Bohrungen

Wie Rainer Hüsken von Straßen NRW auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, konnte der Blindgängerverdacht nicht bestätigt werden, weil die Arbeiter bei den Bohrungen gar nicht erst tief genug in den Boden gelangten. „Wir haben an drei Stellen versucht, in die Erde zu kommen, aber der Ausbau des Autobahndamms war zu fest“, sagte Hüsken. Eine vierte Bohrung habe sich daher nicht gelohnt.

Ziel sei es gewesen, auf eine Tiefe von zehn Metern zu kommen, allerdings wurden tatsächlich nur etwa 3,50 Meter erreicht. Dennoch sei an zwei Stellen „schwarzes Material“ gefunden worden. „Was das ist, wird jetzt im Labor überprüft. Es könnte auch nur Lehm oder Kohle sein“, sagte Hüsken.

Keine Beeinträchtigungen des Verkehrs

Weil die Arbeiter entgegen der Ankündigung von Straßen NRW nur auf der gesicherten Standspur gearbeitet hatten, war der Verkehr auf beiden Spuren nicht beeinträchtigt.

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