Soforthilfe: 77 Millionen Euro fließen an Selbstständige im Kreis Unna

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Die Soforthilfe des Landes NRW sollte die starken Umsatzeinbrüche bei Gewerbetreibenden infolge der Corona-Krise abfedern. Bis Ende Mai sind mehr als 77 Millionen Euro in den Kreis Unna geflossen.

Kreis Unna

, 10.07.2020, 12:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Corona-Pandemie wirkte sich auf fast alle Wirtschaftsbranchen aus. Besonders betroffen war kleine Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleistungsbetriebe. An 7406 Antragsteller sind 77,44 Millionen Euro ausgezahlt worden.

Zwischen Selm und Schwerte sind damit vergleichsweise wenige Anträge gestellt worden. Rund 188 sind es auf 10.000 Einwohner gerechnet, dagegen kommt der Ennepe-Ruhr-Kreis auf 231, der Hochsauerlandkreis auf 217 und der Märkische Kreis auf 203. Auch in den Kreisen Soest und Olpe gab es relativ mehr Antragsteller.

Die meisten Anträge wurde im Kreis Unna im Wirtschaftsbereich „sonstige Dienstleistungen“ genehmigt, der nicht näher spezifiziert wird: 2.105 Fälle lassen sich dieser Kategorie zuordnen.

Der Wirtschaftsbereich „freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen“ folgt mit 1669 Genehmigungen. Platz drei wird vom

Wirtschaftsbereich „Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“

mit 1250 Fällen belegt.

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Selbstständige aus dem „verarbeitenden Gewerbe“ waren mit 928 Anträgen erfolgreich. Das Gastgewerbe kommt immerhin noch auf 673 Genehmigungen. Weil nur ein tatsächlicher Liquiditätsengpass ausgeglichen werden soll, müssen Antragsteller nach einer Bilanzierung ihrer Einnahmen und Ausgaben mit Rückforderungen rechnen.

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