Serienweise Betrüger am Telefon: Polizei warnt vor altbekannten Maschen

Falsche Polizeibeamte

Eigentlich sind die Maschen längst bekannt, doch das hält Kriminelle offenbar nicht davon ab, es immer wieder zu versuchen: Die Kreispolizei warnt gerade wieder vor Betrugsversuchen am Telefon.

Kreis Unna

, 15.11.2018, 14:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Serienweise Betrüger am Telefon: Polizei warnt vor altbekannten Maschen

Betrug am Telefon (Symbolbild) © picture alliance / dpa

Die Pressemitteilung der Kreispolizei von Donnerstag beginnt mit dem Satz „Immer wieder kommt es zu Betrugsversuchen zum Nachteil älterer Menschen.“ Da die Beamten beharrlich davor warnen und über die Maschen aufklären, bleibt es zum Glück häufig beim Versuch, weil die Angerufenen es meistens schnell durchschauen und auflegen, wenn falsche Polizisten am Telefon sind.

Zwölf Anrufe in Unna und Fröndenberg

Doch das hält Kriminelle nicht davon ab, sich immer wieder neue potenzielle Opfer zu suchen. Allein am Dienstag und Mittwoch wurden der echten Polizei zwölf Anrufe von angeblichen Polizisten in Unna und Fröndenberg bekannt.

Eine Masche war diesmal diese: In einigen Fällen sagte der Anrufer, man habe eine Einbrecherbande geschnappt, bei der eine Liste mit dem Namen des Angerufenen als potenzielles Opfer gefunden wurde. Im weiteren Gesprächsverlauf versuchte der Anrufer, Informationen über Wertsachen und Vermögensverhältnisse in Erfahrung zu bringen.

„Falschgeld“ soll überprüft werden

Eine andere, recht durchsichtige Masche: Die Bank habe angeblich Falschgeld verteilt und das Ersparte solle zur Überprüfung ausgehändigt werden.

In Kamen erhielt eine Frau einen Anruf, in dem eine unbekannte Person ihr mitteilte, dass sie Geld bei einem Gewinnspiel gewonnen hätte. Bis zur Aushändigung müsse sie einen Betrag an eine bestimmte Stelle überweisen, dann käme ein Geldtransporter und bringe es vorbei.

Misstrauisch sein und die Polizei verständigen

Die Polizei rät, in solchen Fällen grundsätzlich misstrauisch zu sein, natürlich nicht auf die Forderungen einzugehen und sich an die Polizei und die Angehörigen zu wenden. „Informieren Sie ältere Menschen in ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis, denn die Betrüger werden es immer wieder versuchen“, so der Rat.

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