Polizei warnt: Hunde bei heißem Wetter nicht im Auto lassen

Tierschutz

Ab Donnerstag geht es aufwärts mit den Temperaturen, über 30 Grad sollen es werden. Die Kreispolizeibehörde Unna warnt daher davor, Hunde bei diesem Wetter im Auto zu lassen.

Kreis Unna

, 29.07.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein geöffnetes Fenster hilft Hunden, die bei Hitze in einem Auto eingesperrt sind, nicht weiter. Die Kreispolizeibehörde Unna gibt jetzt Tipps, was zu tun ist, wenn man einen Hund in dieser schwierigen Lage sieht.

Ein geöffnetes Fenster hilft Hunden, die bei Hitze in einem Auto eingesperrt sind, nicht weiter. Die Kreispolizeibehörde Unna gibt jetzt Tipps, was zu tun ist, wenn man einen Hund in dieser schwierigen Lage sieht. © picture alliance/dpa

Es ist erst wenige Wochen her, da sorgte ein Hund in einem Auto im Bornekamp für Aufregung: Bei hohen Temperaturen saß der Vierbeiner über zwei Stunden allein im Auto, in dem ihn sein Herrchen zurückgelassen hatte. Luft bekam der Hund nur über ein minimal geöffnetes Fenster. Um solche Szenarien in der angekündigten Hitzewelle zu vermeiden, wendet sich die Kreispolizeibehörde Unna mit einem eindringlichen Appell an alle Hundehalter.

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Die Polizei bittet Hundebesitzer darum, ihre Tiere bei hohen Temperaturen nicht im Wagen zurückzulassen. Das Fahrzeug kann sich innerhalb weniger Minuten aufheizen, die Vierbeiner können einen Hitzschlag erleiden. Typische Symptome sind starkes Hecheln, flache Atmung, Unruhe, tiefrote Zunge, glasiger Blick, Erbrechen, Durchfall, Taumeln, Bewusstlosigkeit.

Die Beamten geben auch Verhaltenstipps für diejenigen, die bei heißen Temperaturen einen im Fahrzeug eingeschlossenen Hund sehen:

  • Versuchen Sie schnellstmöglich, den Besitzer ausfindig zu machen, zum Beispiel im Geschäft über Lautsprecher ausrufen lassen.
  • Ist der Halter nicht aufzuspüren, rufen Sie die Polizei unter 110. Die eintreffenden Einsatzkräfte versuchen den Halter im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu ermitteln und zu kontaktieren.
  • Ist der Besitzer nicht ausfindig zu machen und nicht zu erreichen, kann die Polizei als letzte Option die Scheibe des Fahrzeugs einschlagen, wenn mildere Maßnahmen zur Gefahrenabwehr (z. B. Türöffnung) nicht möglich sind.
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