Mike-Sebastian Janke bringt gute Voraussetzungen für einen Kreisdirektor mit: Er kommt aus der Politik und kennt die Perspektive der Städte und Gemeinden. Diese Erfahrung will er nutzen – und versteht sich als Partner und Vermittler, wie er im Gespräch mit Alexander Heine verriet.

Kreis Unna

, 12.05.2018, 06:00 Uhr / Lesedauer: 8 min

Hatten Sie in der Vergangenheit schon Berührungspunkte mit dem Kreis Unna und wie würden Sie als Außenstehender die Situation des Kreises bewerten?

Schon durch die räumliche Nähe der Stadt Iserlohn zum Kreis Unna habe ich einiges mitbekommen; aber eher aus dem Interesse des Nachbarn heraus und nicht über Berührungspunkte von Politik oder Verwaltung. Der Kreis Unna ist aus meiner Sicht ein hoch spannender, gerade auch wegen seiner Lage an den Nahtstellen zum Ruhrgebiet einerseits und zum Münsterland sowie zum Sauerland andererseits; mit allen resultierenden Chancen und Herausforderungen. Hieraus Potenziale zu heben und weiterzuentwickeln ist eine der wesentlichen Aufgaben im Kreis Unna, wenn wir weiter dranbleiben wollen am sehr dynamischen Ruhrgebiet. Deshalb müssen wir uns auf der einen Seite als Teil der Metropolregion Ruhr verstehen, dürfen aber unsere landschaftlichen Vorzüge nicht vergessen – gerade im Hinblick auf den Einklang von Wohnen und Arbeiten.

Abgesehen von der Zugehörigkeit zum Regionalverband Ruhr: Ist der Kreis Unna wirklich Teil des Reviers oder muss er sich nicht viel stärker abgrenzen, um im Wettbewerb mit dem Ruhrgebiet ein eigenes Profil zu entwickeln und konkurrenzfähig zu sein?

Natürlich kann man sich fragen, ob der Kreis Unna klassisches Ruhrgebiet ist – er ist es wahrscheinlich nicht. Aber der typische, ländlich geprägte Außenbereich ist er auch nicht. Im Spannungsfeld dieser beiden Pole ergibt sich aber ein besonderer Charme, der als Wettbewerbsvorteil verstanden werden sollte. In Summe glaube ich aktuell noch von außen betrachtet, dass der Kreis Unna zum Ruhrgebiet gehört und auch eine entsprechende Bedeutung in der Metropolregion hat.


Als Kreisdirektor werden Sie in Personalunion auch Kämmerer sein. Und das in einem Moment der Superlative. Der Landrat hat den Kreishaushalt 2018 als besten seiner 27 Jahre beim Kreis Unna bezeichnet, die Kommunen sind hinsichtlich der Zahllast bei der Kreisumlage um 2,1 Millionen Euro und damit zum zweiten Mal entlastet worden. Und letztlich hat das Jobcenter mit 7200 Vermittlungen in Arbeit und einer Spitzenquote bei der Beständigkeit von Arbeitsverhältnissen das beste Jahr seiner Geschichte hingelegt. Das klingt ziemlich verheißungsvoll, oder?

Zur Person

Mike-Sebastian Janke

Der Kreistag hat Mike-Sebastian Janke in dieser Woche einstimmig zum neuen Kreisdirektor gewählt. Der 34-jährige Iserlohner arbeitet derzeit als Stadtbaurat bei seiner Heimatstadt und wird die Amtsgeschäfte im Kreishaus am 1. August übernehmen. Janke ist studierter Jurist und seit 2002 Mitglied der SPD.
Die Haushaltslage ist in der Tat derzeit gut, aber längst nicht so rosig, wie sich das aktuell aus der insgesamt besonderen Konjunktur heraus darstellt. Insofern ist es wichtig, die angespannte Situation von vor drei, vier Jahren im Blick zu behalten. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass schon ein kleiner Dreh an der Zinsschraube oder ein minimales Einbrechen der Binnenkonjunktur der zuletzt sehr positiven Entwicklung ein abruptes Ende setzen kann. Deshalb müssen wir auch den neuen Kreishaushalt bei anhaltend positiver konjunktureller Entwicklung so aufstellen, dass sich Spielräume für die Zukunft ergeben und diese den kreisangehörigen Städten und Gemeinden zu Gute kommen. Da würde ich also nahtlos an die Strategie meines Vorgängers anknüpfen.


Nur stellt sich die Frage, wie viel Spielraum es überhaupt gibt, wenn die Städte und Gemeinden jetzt schon die Hälfte ihres Haushaltsvolumens über die Kreisumlage an die Kreisverwaltung abgeben müssen – die Kommunen mit einer differenzierten Kreisumlage sogar Dreiviertel.

Die Selbstbestimmung der Städte und Gemeinden darf nicht dadurch ausgehöhlt werden, dass keine finanziellen Spielräume mehr vorhanden sind. Es darf nicht so weit kommen, dass sich Diskussionen über die Weiterentwicklung einer Stadt oder eines Kreises erübrigen, weil die Fesseln aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen so eng anliegen. Dort, wo konkrete Maßnahmen beschlossen und umgesetzt werden, die die Bürger wahrnehmen und die das direkte Lebensumfeld der Menschen bestimmen, muss die finanzielle Ausstattung für solche Entscheidungen vorhanden sein.

Neuer Kreisdirektor Janke ist Mittler mit Demut und Respekt

Im Spannungsfeld der beiden Pole Ruhrgebiet und Sauerland ergebe sich aber der besondere Charme, des Kreises Unna, so Mike Sebastian Janke. © Hennes

Was muss sich also grundsätzlich tun, um Städte und Gemeinden wieder finanziell handlungsfähig zu machen?

Ohne die massive Mithilfe von Land und Bund werden es die Kommunen schwer haben, sich nachhaltig aus ihrer finanziellen Misere zu befreien. Aus diesem Grund müssen bereits angestoßene Diskussionen unbedingt fortgeführt werden. In Nordrhein-Westfalen müssen wir darüber reden, was für Steuermittel auf die Kommunen verteilt werden und ob es für strukturell unterfinanzierte Regionen vielleicht auch zusätzliche Finanzmittel geben kann. Auf der anderen Seite müssen wir mit dem Bund kontinuierlich darüber diskutieren, dass die Soziallasten der Kommunen, also auch der Kreise aufgefangen werden. Der Bund muss sich seiner Verantwortung stellen und die Lasten tragen.


Wenn es um die Verteilung der Gelder im Land geht, geht es unweigerlich auch um die unterschiedlichen finanziellen Voraussetzungen der Regionen. Dass zwischen den Hebesätzen der Kreisumlagen im Kreis Borken und im Ennepe-Ruhr-Kreis 20 Punkte Unterschied liegen, zeigt doch letztlich auch, dass das Land noch stärker als bislang Geld in strukturschwache Regionen geben muss.

Das ist so. Und da steht für mich als erstes die Frage im Raum, ob der Verbundsatz – also der kommunale Anteil an den Steuereinnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen – erhöht werden kann. Und zweitens, ob man in die Verteilung der Mittel als Kriterium einfließen lässt, dass es in unterschiedlichen Regionen des Landes auch unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen gibt, für die es entsprechende Mittel braucht. Das sind aus meiner Sicht wichtige Stellschrauben, um die Finanzausstattung der Städte und Gemeinden sowie der Kreise zu verbessern.

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Ihre erste große Aufgabe als Kreisdirektor und Kämmerer wird die Haushaltsplanaufstellung sein. Die Gespräche beginnen wenige Wochen, nachdem Sie die Amtsgeschäfte übernommen haben. Wie werden Sie sich darauf vorbereiten?

Vom ersten Moment an werde ich auf das Know-how der verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen aus dem Steuerungsdienst, aber auch aus den anderen Fachbereichen, Fachdiensten und Stabstellen zurückgreifen, um mich für die bevorstehenden Gespräche zu rüsten. Aber ich finde es auch gut, gleich über diese konkrete Aufgabe meine Arbeit aufnehmen zu können.


Vor dem Hintergrund der wirkungsorientierten Steuerung ist der Haushalt 2019 ein besonderer. Ihr Vorgänger Dr. Thomas Wilk hat die Idee eingebracht und den Prozess angestoßen, aber nicht mehr zu Ende bringen können. Haben Sie schon einmal von der wirkungsorientierten Steuerung gehört, bevor Sie in der Stellenausschreibung davon gelesen haben?

Ja, zumal das Stichwort – zumindest in der Theorie – vielfach durch Verwaltungsapparate geht. Ich muss aber gestehen, dass ich mich bislang eher in Verbindung mit Haushaltskonsolidierungen mit der Thematik befasst habe. Dass der Kreis Unna die wirkungsorientierte Steuerung als Instrument der Haushaltsführung einsetzt und damit eine Art Erneuerungsprozess einhergeht, finde ich hochspannend. Sich neu zu finden und aufzustellen, Schwerpunkte und Strategien in den Haushalt einzuarbeiten und sich letztlich an Zielen messen zu wollen – das sind massive Weichenstellungen für die Perspektive und die Zukunft des Kreises. Und es ist doch eine fantastische Grundlage für einen neuen Kreisdirektor, in einen solchen Diskussionsprozess einzusteigen. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass ich zu einem guten Zeitpunkt komme: Manches ist schon angeschoben, aber der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Ich bin sehr motiviert, diesen Prozess aufzunehmen, fortzuführen und verwaltungsseitig der Motor zu sein.


In der wirkungsorientierten Steuerung geht es um Strategien und Ziele. Welches Ziel stecken Sie sich verbunden mit Ihrem ersten Kreishaushalt für 2019?

Ein Kreis hat bestimmte Aufgaben zu erledigen; und zwar im Sinne des Bürgers in einer vernünftigen Qualität. Dafür braucht er die entsprechenden Mittel – und das Finanzierungsmodell der Landkreise sieht nun mal vor, dass der maßgebliche Teil dieser Mittel über die Kreisumlage von den Städten und Gemeinden kommt. Damit geht eine besondere Verantwortung einher: Der Kreis muss sehr sorgfältig mit diesen Geldern umgehen und darf nicht vergessen, dass auch die Städte und Gemeinden Aufgaben zu erledigen haben. Wenn man also über die kommunalen Haushalte diskutiert, dann ist das keine theoretische Auseinandersetzung. Sondern es geht ganz konkret um die Frage, was beim Bürger ankommt und welche finanziellen Spielräume bestehen. Das auszutarieren, halte ich für sehr wichtig. Und mit dieser Philosophie werde ich versuchen, den Haushalt aufzustellen. Wenn wir Spielräume erwirtschaften können, sollten die Städte und Gemeinden davon profitieren. Deshalb werde ich daran festhalten, das aufgebaute Eigenkapital über die Jahre sukzessive an den kreisangehörigen Raum zurückzugeben.


Im Kreis Unna wurden in der Vergangenheit auch mithilfe externer Gutachter bereits etliche Konsolidierungsrunden gedreht, in gewisser Weise ist jeder Euro im Haushalt überprüft worden. So ganz viele Spielräume wird es nicht mehr geben – mit Ausnahme der freiwilligen Leistungen. Als Kreisdirektor sind Sie in Personalunion nicht nur Kämmerer, sondern auch Kulturdezernent. Ein besonderer Spagat, oder nicht?

Als Kämmerer gleichzeitig für den größten Bereich der freiwilligen Leistungen zuständig zu sein, ist eine besondere Konstellation. Ich glaube, dass Kultur insgesamt ein wichtiges Themenfeld ist und gerade im Kreis Unna mit dem Schloss Cappenberg und dem Haus Opherdicke sowie der Neuen Philharmonie Westfalen von besonderer Bedeutung ist. Das sind Aushängeschilder, die weit über die Kreisgrenzen hinausstrahlen und auch aus diesem Grund schützenswert sind.


Bevor Sie zum 1. Januar 2014 Beigeordneter der Stadt Iserlohn für die Ressorts Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz geworden sind, waren Sie fünf Jahre lang Vorsitzender der SPD-Fraktion im Iserlohner Stadtrat. Wie wertvoll ist diese Erfahrung für Ihre künftige Aufgabe in der Kreisverwaltung?

Zunächst mal: Kommunalpolitik ist ein Ehrenamt – das ist wichtig zu betonen. Ich weiß, was es bedeutet, neben dem beruflichen Alltag für gewichtige politische Themen verantwortlich zu sein. Morgens zwei Stunden früher ins Büro zu gehen, um abends in teils stundenlange Sitzungen zu gehen. Diese Sitzungen müssen auch vor- und nachbereitet werden. Schon allein deshalb habe ich Verständnis – und vor allem hohen Respekt vor kommunalpolitischer Arbeit. Natürlich ist meine politische Vorerfahrung sehr wertvoll für meine Aufgabe als Kreisdirektor. Ich weiß, wie Politik funktioniert, wie Prozesse in den Fraktionen ablaufen und wie schwierig es mitunter ist, auf Basis vieler unterschiedlicher Meinungen Mehrheiten zu bilden.


Mit sieben Fraktionen und Gruppen und einem Einzelkämpfer ist das politische Spielfeld im Kreistag besonders bunt – weshalb es im Kreistag schon leidenschaftliche Debatten über Sperrklauseln gab, bevor der Landtag sie überhaupt verabschiedet und das NRW-Verfassungsgericht sie im vergangenen Jahr schließlich wieder gekippt hat. Halten Sie eine Prozenthürde für Kommunalparlamente für erforderlich?

Es steht mir nicht zu, dazu eine Meinung zu artikulieren. Die Argumentation des Verfassungsgerichtes bedeutet: Verwaltung muss in der Lage sein, einen breiten politischen Prozess begleiten und unterstützen zu können. Wenn es also einen bunten Kreistag mit vielen Fraktionen und Gruppen gibt, dann haben sie ein Anrecht darauf, dass die Verwaltung die Sitzungen ordentlich und professionell vorbereitet, Anfragen beantwortet, Anträge bearbeitet und bei entsprechenden Mehrheiten umsetzt.

Neuer Kreisdirektor Janke ist Mittler mit Demut und Respekt

Mike-Sebastian Janke will den Kontakt zu allen Fraktionen und Gruppen gleichermaßen suchen und halten. © Hennes

Die Stimmung im Kreistag ist mitunter brisant, spätestens seitdem sich die Fraktionen von SPD und CDU zu einer Gestaltungsmehrheit mit 50 von 70 Kreistagssitzen zusammengetan haben. Mitunter hat man den Eindruck, als würden die anderen Fraktionen und Gruppen in Anbetracht dieser Übermacht in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwinden. Mit welchem Anspruch gehen Sie in den politischen Diskurs? Mehrheiten oder Einvernehmen schaffen?

Mein Anspruch an die Verwaltung ist, dass sie Themen hoch professionell und sachlich erarbeitet, vorbereitet und umsetzt. Mein Anspruch an mich selbst ist, den Kontakt zu allen Fraktionen und Gruppen gleichermaßen zu suchen und zu halten. Natürlich ist mein Ziel zum Beispiel in Verbindung mit dem Haushalt, möglichst Einvernehmen herzustellen und den gesamten Kreistag hinter einem solchen Zahlenwerk zu vereinen. Aber Demokratie bedeutet, dass nicht immer alles einstimmig über die Bühne gehen muss: Größere oder auch kleinere Mehrheiten gehören zum politischen Geschehen. Wichtig ist, dass Beschlüsse Wirklichkeit werden, wenn der Souverän entschieden hat.


Ein politischer Dauerbrenner im Kreis Unna ist das Themenfeld der interkommunalen Zusammenarbeit, seit Jahren fordert nicht nur der Landrat von den Entscheidungsträgern in den Städten und Gemeinden den Blick über den Tellerrand hinaus. Es ist schon einiges geschehen, doch der Weg ist mühsam. Wo kann die kommunale Familie enger zusammenrücken, wo können Städte und Gemeinden Kompetenzen bündeln und gegebenenfalls sogar abgeben?

Alle gemeinsam, Städte und Gemeinden genauso wie Kreise, haben die Aufgabe, sich weiterzuentwickeln und besser zu werden. Interkommunale Zusammenarbeit ist also ein wichtiges Thema – jedenfalls dort, wo es Sinn macht. Ein Kreis muss das Ohr auf der Schiene haben, Entwicklungen erkennen und Strömungen zusammenbringen; jedoch ohne die Souveränität der Kommunen einzuschränken. Ich halte es für wichtig, interkommunale Zusammenarbeit nicht allein vor dem Hintergrund finanzieller Einsparpotenziale oder etwaiger Fördermöglichkeiten zu betrachten. Das kann und darf ein Türöffner sein – aber am Ende muss die Erkenntnis stehen, dass gemeinsam viel mehr funktioniert als alleine. Und dann funktioniert interkommunale Zusammenarbeit nachhaltig. Ich habe in meinem jetzigen Aufgabenfeld ein kreisweites interkommunales Gewerbeflächenentwicklungskonzept mit vorangetrieben und ein interkommunales Städtebauförderprojekt zwischen den Anrainer-Kommunen des Flusses Lenne begleitet. Das sind sehr positive Erfahrungen, die ich nutzen möchte.


Sie werden auch deshalb in einer spannenden Zeit Kreisdirektor, weil die Bundesregierung die Digitalisierung der Verwaltung mit hohem Tempo voranbringen will. Noch in dieser Legislaturperiode soll das Bürgerkonto entstehen, über das Bürger perspektivisch sämtliche Beziehungen zu öffentlichen Verwaltungen online abwickeln können. Öffentliche Verwaltung wird sich massiv verändern müssen.

Das ist richtig, und es wird nicht reichen, drei Computer auszutauschen und ein Glasfaserkabel zu verlegen. Die technischen Voraussetzungen zu schaffen, damit der Bürger seine Angelegenheiten über das Internet von Zuhause erledigen kann, ist nur die letzte Wegstrecke. Die viel größere Herausforderung ist, dass Verwaltungsapparate sich von Grund auf hinterfragen und neu aufstellen müssen: Welche Prozesse gibt es, in welcher Reihenfolge laufen sie ab und kann das in Zukunft in dieser Art und Weise überhaupt noch funktionieren? Das ist ein enormer Umstrukturierungsprozess. Das wird ein immenses Projekt gerade auch für so einen großen Apparat wie die Kreisverwaltung und wird sicher nicht von jetzt auf gleich zu erfüllen sein.