Händler und Kunden sind erleichtert: Die meisten Geschäfte sind wieder geöffnet. Zugangsregeln sorgen vereinzelt für Schlangen und Verwirrung. Hier ein Überblick für Unna, Kamen, Bergkamen, Fröndenberg und Holzwickede.

Kreis Unna

, 20.04.2020, 17:36 Uhr / Lesedauer: 6 min

m ersten Mal seit der Corona-Zwangsschließung vor über vier Wochen haben viele Geschäfte wieder geöffnet – jetzt neu mit Abstands- und Zugangsregeln. Ein Besuch in den Einkaufsstraßen von Unna, Kamen, Bergkamen, Holzwickede und Fröndenberg zeigt, dass der Neustart offenbar ohne Chaos abläuft. Im Einzelfall bleibt ein gewisse Verwirrung bei Kunden über Zugangsregeln nicht aus. Vor kleineren Läden bilden sich teilweise Schlangen.

Möbelhäuser dürfen wieder öffnen

Montagmittag, Zurbrüggen in Unna: Einige Dutzend Autos stehen hier, doch der nebenan liegende Parkplatz des Baumarktes ist deutlich voller. Der Riesenandrang am ersten Tag, an dem in NRW Möbelhäuser wieder öffnen dürfen, scheint auszubleiben. Am Eingang steht ein Desinfektionsmittelspender, ein Mitarbeiter mit Schutzmaske weist Kunden darauf hin. Rein geht es nur durch die rechte Tür, links ist der Ausgang. Drinnen montieren die hauseigenen Monteure gerade Spuckschutzwände an den Kassen. Klebestreifen auf dem Boden markieren den obligatorischen Mindestabstand.

In der Kochabteilung berät ein Verkäufer mit Mundschutz eine junge Mutter mit Tochter zu Bratpfannen, ein älteres Ehepaar hört aus der Distanz mit, während es sich noch die Schutzmasken richtet. Die Masken, die Abstandsmarkierungen, die Spuckschutzwände und das Hinweisschild am Aufzug, dass er nur von zwei Personen zeitgleich benutzt werden kann: Bis auf diese Tatsachen wirkt bei Zurbrüggen an diesem Tag alles normal.

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Shopping nach der Corona-Zwangspause

Nach über vier Wochen Corona-Zwangspause dürfen Geschäfte wieder öffnen. Wie es am ersten Öffnungstag (20. April) in Unna, Kamen, Bergkamen, Fröndenberg und Holzwickede aussah, zeigt die Bildergalerie.
20.04.2020
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Erster Öffnungstag nach vier Wochen Zwangsschließung: Vor dem Zeitschriften- und Tabakgeschäft Jung an der Weststraße in Kamen warten Kunden auf Einlass.© Marcel Drawe
Es gelten Zugangsbeschränkungen, damit das Abstandsgebot eingehalten werden kann: Am Eingang des Elektronik-Fachhändlers Brumberg in Kamen zählen Til Rütten (l.) und Lucas Schleich die Kunden per Strichliste.© Marcel Drawe
Im Einkaufszentrum „Kamen Quadrat“ in der Kamener Fußgängerzone sind jetzt alle Geschäfte wieder geöffnet. Bislang galt das nur für Rewe, Netto, Zeitschriften/Post Gehring sowie die Apotheke.© Marcel Drawe
Immer noch überschaubar, aber schon deutlicher belebter als die vergangenen Wochen zeigt sich Unnas Fußgängerzone am Montagmittag.© Anna Gemünd
Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern und Kfz-Händler dürfen wieder die Türen öffnen.© Anna Gemünd
Beim Schuh-Outlet Hammerschmidt in Unnas Fußgängerzone müssen die Kunden "Kundenkarten" im Eingang ziehen. Beim Verlassen des Geschäftes legen sie die Karten wieder in die bereitgestellte Box. Sind gerade keine Karten da, müssen die Kunden warten. So stellt Hammerschmidt sicher, dass nie mehr als 80 Kunden gleichzeitig im Laden sind.© Anna Gemünd
Bei Ernsting‘s Family in Unna gelten Zugangsbeschränkungen. Dasselbe gilt auch für weitere Filialen, u.a. in Kamen.© Anna Gemünd
Wer bei Jeans Fritz in Bergkamen einkaufen will, muss eine Tasche nehmen. In den Laden dürfen maximal 13 Kunden.© Johannes Brüne
In ihrer Boutique Sweetport in Holzwickede zeigt sich Mitinhaberin Barbara Tsiamis froh, dass es jetzt weitergehen kann.© Carlo Czichowski
Die Biker-Szene scheint das gute Wetter nicht nur für eine Spritztour zu nutzen, sondern auch für eine Shopping-Tour. Jeder Kunde bekommt bei Motorrad Joy in Holzwickede am Eingang eine Maske und bei Bedarf auch Handschuhe. Die Inhaber achten darauf, dass nicht zu viele Kunden gleichzeitig im Laden sind.© Carlo Czichowski
Neueröffnung mitten in der Corona-Krise: Der Schneider Rodin Khalaf bezieht am ersten Tag, an dem einzelne Geschäfte wieder öffnen dürfen, sein neues Ladenlokal in Unnas Fußgängerzone. © Anna Gemünd
Der Parkplatz des Möbelhauses Zurbrüggen in Unna ist am Montagmittag zwar gefüllt, doch der erwartete Kundenandrang bleibt aus. Beim nebenan gelegenen Globus-Baumarkt ist deutlich mehr los.© Anna Gemünd
An der Kasse des Poco-Marktes in Bergkamen-Rünthe halten die Menschen Abstand und warten geduldig.© Johannes Brüne
Poco kontrolliert den Zugang in seinen Markt per Einlass-Karte.© Johannes Brüne
Während viele kleine Läden am Montag wieder öffnen, bleibt das Kaufhaus Schnückel in Unna geschlossen: Die Ladenfläche beträgt mehr als 800 Quadratmeter und übersteigt damit die Mindestvoraussetzung für eine Öffnung.© Anna Gemünd
Die Verkäuferinnen im Bekleidungsgeschäft "The One" in Unna freuen sich, dass sie wieder öffnen dürfen. Sie haben einen klaren Ein- und Ausgang in ihren Laden gekennzeichnet und lassen nie mehr als drei Kunden hinein.© Anna Gemünd
Ein Kunde betritt das Juweliergeschäft Becher in der Kamener Fußgängerzone, nachdem er vorher auf Einlass gewartet hat. Nur maximal drei Kunden dürfen gleichzeitig hinein.© Marcel Drawe
Hier geht es lang: Mit Paketband sind Richtungspfeile auf den Teppich am Eingang der Mayerschen Buchhandlung in Kamen geklebt. Das fällt aber nur den Kunden auf, die den Blick zum Boden gerichtet haben.© Marcel Drawe
Hinter einem Spuckschutz bedient Mitarbeiterin Lisa Beka eine Kundin an der Kasse der Mayerschen Buchhandlung in Kamen.© Marcel Drawe

Unnaer City: Die Leute wollen wieder raus

Normal ist das, was Rodin Khalaf in der Innenstadt von Unna an diesem Montag macht, sicher nicht: Der Schneider eröffnet sein neues Ladenlokal an der Massener Straße. Ab sofort verkauft er hier Herrenanzüge und fertigt sie nach Maß an. „Ja, es sind schwierige Zeiten, aber ich starte jetzt und schaue mal, wie es klappt“, sagt er. Klein genug ist sein Laden zum Glück.

Das gilt auch für das Schuh-Outlet Hammerschmidt an der Massener Straße: Ziemlich genau habe das mit den 800 Quadratmetern gepasst, freut sich ein Mitarbeiter. Größere Läden müssen mit Ausnahmen noch geschlossen bleiben. Maximal 80 Kunden dürfen gleichzeitig ins Schuh-Outlet. Kontrolliert wird dies durch „Kundenkarten“, die am Eingang bereitstehen: Wer den Laden betritt, wird aufgefordert, eine solche Karte aus einer Box zu nehmen. Verlässt der Kunde den Laden, legt er die Karte in die Box zurück. Heißt für alle anderen: Wenn gerade keine Karte in der Box liegt, müssen die Kunden draußen warten.

Beim Bekleidungsgeschäft „The One“ wenige hundert Meter weiter sind die Verkäuferinnen sichtlich froh, wieder arbeiten zu können: „Man spürt zwar schon, dass wir weit davon entfernt sind, bis alles wieder normal ist, aber die Leute wollen auch raus, das merkt man richtig“, berichtet eine Verkäuferin. Auch hier gibt es einen klaren Ein- und Ausgang und die Vorgabe, nicht mehr als drei Kunden gleichzeitig im Laden zu haben. „Das hat das Ordnungsamt eben auch schon kontrolliert“, berichtet die Verkäuferin.

Die Händler sind froh über jeden Kunden, das ist deutlich zu spüren. „Ich freue mich gerade wie ein kleines Kind über 100 Euro, die ich heute verdiene“, sagt Thomas Weber, Inhaber des „Hosenspezialisten“ und Vorsitzender des City-Werberings Unna. Das würden sich das Kaufhaus Schnückel und Intersport Leiendecker sicherlich auch. Doch die beiden Geschäfte in der Fußgängerzone sind zu groß, um unter den aktuellen Erlass zu fallen. Auf Schildern in ihren Schaufenstern weisen sie ihren Kunden darauf hin, dass sie immer noch nicht öffnen dürfen.

Im Einkaufszentrum Kamen Quadrat sind alle Geschäfte wieder geöffnet.

Im Einkaufszentrum Kamen Quadrat sind alle Geschäfte wieder geöffnet. © Marcel Drawe

Kamen: Viele Menschen mit Mundschutz unterwegs

Der Wiedereröffnungstag beschert Kamen eine belebte Fußgängerzone. Viele Menschen sind unterwegs. Auffällig: Schätzungsweise jeder vierte bis achte Passant auf der Weststraße trägt eine Schutzmaske. Damit folgen offenbar immer mehr Menschen den Empfehlungen von Experten. Noch stärker verbreitet sind Masken beim Verkaufspersonal, wie ein Besuch in einigen Geschäften zeigt.

Dort sorgen Zugangsregeln vereinzelt noch für Verwirrung: In der Mayerschen Buchhandlung geht es durch den rechten Flügel der Eingangstür rein, durch den linken raus. Pfeile aus braunem Klebeband zeigen den Kunden drinnen eine Einbahn-Regelung an, was aber nicht jeder Kunde sofort durchschaut.

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Im Einkaufszentrum „Kamen Quadrat“ an der Kampstraße sind jetzt außer Rewe, Zeitschriften Gehring und „Apotheke im Quadrat“ weitere Läden geöffnet. Bei der Schuhkette Deichmann dürfen nur so viele Kunden den Laden betreten, wie schwarze Plastikchips in einem Karton am Eingang liegen. Nicht allen Kunden ist trotz Hinweisschildern bewusst, dass sie sich einen Chip nehmen müssen. Daher weist eine Verkäuferin sie auf die improvisierten Zugangsregeln hin. Kodi nebenan lässt maximal 22 Menschen hinein, wie auf einem Aushang steht. Bei Kik zählt eine Türsteherin die ein- und ausgehenden Menschen. Das Limit: „Maximal 30 einschließlich Personal.“

Bei Elektro Brumberg an der Adenauerstraße protokolliert ein Mitarbeiter den Zugang per Strichliste. „Es sind mehr Kunden gekommen, als wir erwartet haben“, heißt es im Geschäft. Von einem Ansturm kann auch hier keine Rede sein.

Beim Juwelier Becher an der Weststraße dürfen maximal drei Kunden im Laden sein. Michael Petrick wartet draußen auf Einlass. „Meine Frau ist drinnen und sucht sich eine Kette aus“, sagte er. Schräg gegenüber vor dem Zeitschriften- und Tabakgeschäft Jung stehen eine Handvoll Leute und warten.

Bergkamen: Stopp, wenn zu viele Familien im Laden sind

Während Ikea im Kamen-Karree bislang von einer Wiedereröffnung absieht, hat Poco in Rünthe nicht gezögert. Kurz bevor der Möbelmarkt am Montagvormittag wieder startet, bildet sich eine Schlange vor dem Eingang. Aber die Menschen warten diszipliniert, wie Mitarbeiter berichten, und sie halten sich an die Regeln. Eingang und Ausgang sind getrennt, die Zahl der Kunden beschränkt: Wer hineingeht, bekommt eine nummerierte Zutrittsmarke, die er am Ausgang wieder abgibt. So hat das Personal immer im Blick, wie viele Leute gerade im Markt sind.

Am späteren Vormittag ist der erste Andrang vorbei, niemand muss am Eingang warten. An der Kasse bildet sich zwar eine Schlange, aber die Menschen bleiben geduldig und halten Abstand. Einige von ihnen tragen Masken, so wie die meisten Poco-Mitarbeiter.

Auch in anderen Bergkamener Geschäften herrscht eine eher entspannte Stimmung. Etwa in der Deichmann-Filiale An der Bummannsburg. Dort kaufen vor allem Familien ein, deren Kinder in den vergangenen Wochen aus ihren Schuhen heraus gewachsen sind, berichtet eine Mitarbeiterin. Nebenan bei „Jeans Fritz“ weist schon am Eingang am Schild darauf hin, dass maximal 13 Kunden den Laden auf einmal betreten dürfen. Mirelle Gabriel regelt die Einlasskontrolle per Einkaufstasche, die auf an einem Ständer im Eingangsbereich hängen. Ist keine da, muss man warten. Zu längeren Wartezeiten kommt es aber nicht.

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„Bei uns ist es ruhig“, sagt auch Arife Kalin in der Filiale des Textilhändlers NKD am Nordberg-Center. Sie darf bis zu 17 Menschen in ihr Geschäft lassen. Das Maximum muss sie nicht ausschöpfen. Ähnlich sieht es bei Schuh Okay in der Nachbarschaft aus. Dort dürfen 30 Leute in den Laden. Claudia Grosser hat aber auch im Blick, wie viel Beratung nötig ist. „Wenn gerade fünf und oder sechs Familien da sind, müssen wir Stopp sagen“, meint Grosser. Aber das sei bisher noch nicht nötig gewesen. Grosser und ihre Kolleginnen sind vor allem froh, dass sie nach viereinhalb Wochen wieder öffnen dürfen.

„Die ersten Stammkunden waren schon da“, freut sich Christine Byczka, die alleine hinter dem Verkaufstresen ihres Wollgeschäftes an der Präsidentenstraße seht. Viel Platz ist in dem Laden nicht. Wenn mehr als ein Käufer auf einmal kommt, nutzt Byczka auch die hinteren Räume. Außerdem trägt sie einen Mundschutz: Bei Beratungsgesprächen zum Thema Wolle lasse sich der Abstand von zwei Metern nicht immer einhalten.

Fröndenberg: Das Ordnungsamt ist auch schon da

In Fröndenberg tauchen auch am ersten Öffnungstag nach der Corona-Schließung keine Menschenmassen auf. Petra Wiek von Optik-Uhren-Schmuck Wiek sagt: „Nach den vielen Telefonaten und Nachfragen habe ich gedacht, es schauen mehr vorbei.“ Hauptsächlich seien es jedoch Reparaturen, die vorbeigebracht würden.

Vom Ordnungsamt hat sie bereits Besuch bekommen, ihre getroffenen Schutzvorrichtungen mit Desinfektionsmitteln und Plexiglasscheibe nochmal leicht nachjustieren müssen. Für die nächste Woche hat Wiek Masken mit Acrylglas-Visier bestellt. Damit kann sie die Kunden ohne Bedenken im ganzen Laden beraten. „Im Großen und Ganzen war das Ordnungsamt aber zufrieden“, so Wiek. „Und die Leute halten sich an den Mindestabstand, fragen nach, ob sie reinkommen dürfen. Es ist in den Köpfen angekommen.“

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Bei „Schreibwaren und mehr“ von Dagmar Neithart war am Montagmorgen bereits viel los. „Es waren viele Leute hier, die etwas abgeholt haben. Manche mussten darauf ja bereits vier Wochen warten“, erzählt Mitarbeiterin Sabine Rabeneck. Auch sie kann von keinen Problemen berichten. „Die Leute kennen das ja alles schon. Die wissen, wie sie sich verhalten müssen.“ Sie ist gespannt, wie der Nachmittag wird. „Da ist erfahrungsgemäß mehr los.“

Bei den Kunden ist die Freude dennoch groß. „Ich habe heute schon mehrfach gehört, wie sehr sich die Leute freuen, dass wir wieder da sind. Das freut mich dann sehr“, so Rabeneck. Auch Dagmar Neithart, die nebenan bei Herrenmoden Reichenbach & Neithart bedient, hat diese Freude bereits zu spüren bekommen. „Die Leute sind alle froh, dass wie wieder auf haben“, sagt sie. „Es ist schon ordentlich was zu tun, aber kein Riesenansturm. Ich bin vor allem einfach froh, dass ich wieder aufmachen darf.“

Die Biker-Szene scheint das gute Wetter nicht nur für eine Spritztour zu nutzen, sondern auch für eine Shopping-Tour. Jeder Kunde bekommt bei Motorrad Joy in Holzwickede am Eingang eine Maske und bei Bedarf auch Handschuhe. Die Inhaber achten darauf, dass nicht zu viele Kunden gleichzeitig im Laden sind.

Die Biker-Szene scheint das gute Wetter nicht nur für eine Spritztour zu nutzen, sondern auch für eine Shopping-Tour. Jeder Kunde bekommt bei Motorrad Joy in Holzwickede am Eingang eine Maske und bei Bedarf auch Handschuhe. Die Inhaber achten darauf, dass nicht zu viele Kunden gleichzeitig im Laden sind. © Carlo Czichowski

Holzwickede: Neue Ware vor dem Lockdown gekommen

Ein Großteil der Geschäfte ist in Holzwickede wieder geöffnet: Sowohl im Norden rund um die Wilhelmstraße als auch in der Gemeindemitte sind vereinzelt Menschen unterwegs und stöbern in Geschäften. Die Einzelhändler bemerken mehr Kunden als noch vor dem Shutdown. Insgesamt bleibt es aber ganz ruhig. Bei der Einhaltung der Hygieneregeln haben die meisten Einzelhändler keine Probleme. Lange Schlangen vor den Geschäften sind in Holzwickede ohnehin nicht unbedingt zu erwarten.

In ihrer Boutique Sweetport zeigen sich die Inhaberinnen Barbara Tsiamis und Bettina Mielsch froh, dass es jetzt weitergehen kann. Von einem riesigen Andrang kann man in dem Laden an der Hauptstraße am Montag nicht sprechen. Wie Tsiamis erklärt, halten sich aber grundsätzlich nicht viel mehr als zwei bis drei Kunden gleichzeitig in ihrem Laden auf. Zur Sicherheit gibt es dort nun Desinfektionsmittel. Verkäuferinnen tragen einen Mundschutz und Handschuhe.

Für Sweetport waren die vergangenen Wochen alles andere als einfach: „Man konnte ja nur von Tag zu Tag schauen. Wir haben kurz vor dem Lockdown noch neue Ware bekommen. Die musste immerhin bezahlt werden“, sagt Tsiamis. Umso erleichterter sei sie, dass es jetzt weitergeht.

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