Marco Morten Pufke bleibt Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Unna

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Mit überwältigender Mehrheit ist der Bergkamener Marco Morten Pufke als Chef der Kreis-CDU wiedergewählt worden. In Kamen-Heeren war bei den Christdemokraten Konstanz das Zeichen der Zeit.

Kamen

, 28.09.2019, 18:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fast geschlossen ist der Vorstand des CDU-Kreisverbandes Unna am Samstagmittag wiedergewählt worden. Wie der Vorsitzende Marco Morten Pufke erzielten auch die übrigen Vorstandsmitglieder herausragende Wahlergebnisse.

Nur der Fröndenberger Wolfgang Harwardt gehört dem Vorstand künftig nicht mehr an – das allerdings auf eigenen Wunsch nach mehr als 20 Jahren als Schriftführer. Es sei Zeit, auch mehr Zeit für das Private zu haben. Mit dem Bönener Helge Meiritz, der zuvor schon Beisitzer war, folgt ein junger Mann auf Harwardt. „Es ist schön, dass auch junge Leute nachrücken“, freute sich CDU-Kreisgeschäftsführerin Sibylle Weber.

CDU-Kreisverband Unna

Das ist der Vorstand

  • Vorsitzender: Marco Morten Pufke (Bergkamen)
  • Stellvertretende Vorsitzende: Ina Scharrenbach (Kamen), Annika Brauksiepe (Werne), Jörg Schindel (Schwerte), Friedhelm Schroeter (Lünen)
  • Schatzmeister: Wolfgang Barrenbrügge (Unna)
  • Schriftführer: Helge Meiritz (Bönen)
  • Stellvertretender Schriftführer: Wilhelm Jasperneite (Werne)
  • Mitgliederbeauftragter: Pascal Schoppol (Holzwickede)

In einer harmonischen Versammlung stand die Rede von Ina Scharrenbach im Mittelpunkt. Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW sprach über die Heimatförderung. Die werde zum Teil zwar schon gut in Anspruch genommen, aber es gebe in einigen Kommunen, auch im Kreis Unna, durchaus noch Nachholbedarf, erklärte Scharrenbach, die selbst stellvertretende Vorsitzende der Kreis-CDU bleibt. Wenn Fördermittel da seien, dann sollten sie auch abgerufen werden. Ein Grußwort sprach auch Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Er thematisierte vor allem Fördermöglichkeiten der Europäischen Union und untermauerte die Forderung, dass gezielt da geholfen werden müsse, wo Bedarf sei. Dem sonst oft genutzten „Gießkannenprinzip“ erteilte er damit eine Absage.

Der CDU-Kreisparteitag beschloss zudem eine neue Kreissatzung, die zuvor mit dem Justitiar des Landesverbandes der Christdemokraten abgestimmt worden war. Wichtigste Änderung: Künftig gibt es einen Delegierten nicht mehr pro 25 Mitglieder in einem Stadtverband, sonder pro 20 Mitglieder. Damit trägt die CDU der Tatsache Rechnung, dass die Mitgliederzahlen sinken. Der Kreisparteitag soll aber nicht kleiner werden.

Der Kreisverband der CDU arbeitet dezentral. Er gibt den Stadtverbänden einen Rahmen, in denen die direkte politische Arbeit gemacht wird, und bildet die Brücke in die nächsthöheren Gremien der Partei. Zugleich organisiert er aber auch Veranstaltungen. So war im Juli Herbert Reul, Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen in Lünen zu Gast. Schon im Februar hatte der Landes-Finanzminister Lutz Lienenkämper Kamen besucht. Diese Veranstaltung hatte der Kreisverband gemeinsam mit der Mittelstandsvereinigung organisiert.

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