„Kiki Island“: Zwölfjähriger soll Bombendrohung gegen Indoor-Spielhalle verschickt haben

dzNach Räumung

Nach der Räumung einer Indoor-Spielhalle in Menden wegen einer Bombendrohung hat die Polizei nun neue Details mitgeteilt. Tatverdächtig ist ein Zwölfjähriger aus dem Märkischen Kreis.

Unna

, 03.12.2019, 16:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bombendrohung gegen die Indoor-Spielhalle „Kiki Island“ im Mendener Ortsteil Bösperde sorgte am Samstagnachmittag für große Aufregung. Das Gebäude musste evakuiert werden, 500 Menschen mussten die Halle verlassen.

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Die Polizei hatte sich zunächst mit Informationen bedeckt gehalten – aus ermittlungstaktischen Gründen. Diese Ermittlungen haben nun offenbar schnell zum Erfolg geführt. Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis teilte am Dienstagnachmittag mit, dass ein Zwölfjähriger die Bombendrohung verschickt haben soll.

Der Junge stammt demnach aus dem südlichen Märkischen Kreis. Wegen seines Alters ist er strafunmündig. Dennoch könnte die Tat für ihn und seine Familie gravierende Folgen haben. Die Polizei prüft nun, ob die beim Einsatz entstandenen Kosten in Rechnung gestellt werden können.

Laut neuer Informationen der Polizei wurde die Bombendrohung per Direktnachricht über das soziale Netzwerk Instagram versendet. Den Beamten gelang es offenbar, die Datenspur zurückzuverfolgen.

Nähere Einzelheiten teilt die Kreispolizeibehörde des Märkischen Kreises mit Verweis auf die Minderjährigkeit des Verdächtigen nicht mit.

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