Fröndenberg als erste Stadt im Kreis Unna ohne Corona-Fälle

dzGesundheitsamt

Die Coronavirus-Krankheitswelle ebbt auch im Kreis Unna weiter ab. Die Woche begann mit einem sprunghaften Anstieg bei der Zahl der Menschen, die eine Erkrankung überstanden haben. Fröndenberg gilt jetzt als coronafrei.

Kreis Unna

, 25.05.2020, 16:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nur noch 51 Menschen im Kreis Unna sind erwiesenermaßen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das Kreisgesundheitsamt gab am Montag bekannt, dass die Zahl der aktiven Fälle stark zurückgegangen ist. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung“, sagte Behördensprecherin Constanze Rauert.

In Fröndenberg gibt es jetzt gar keinen bekannten Corona-Fall mehr. Nach den Infektionsfällen in zwei Altenheimen ist der frühere Hotspot nun als erste Stadt im Kreis Unna wieder coronafrei. In der Ruhrstadt hatte das Gesundheitsamt bereits vorige Woche auf einen Schlag über 80 Gesundmeldungen bekannt gegeben, nun gelten auch die letzten Kranken wieder als genesen.

Jetzt lesen

Die 51 noch aktiven Fälle im Kreisgebiet verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Bergkamen (6), Bönen (4), Holzwickede (1), Kamen (2), Lünen (16), Schwerte (9), Selm (1), Unna (9) und Werne (3). Als aktive Fälle gelten alle Sars-CoV-2-Infektionen abzüglich der Genesenen und Gestorbenen.

Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 673 Menschen im Kreis Unna mit dem Sars-CoV-2-Virus angesteckt. Am Montag meldete die Behörde lediglich eine Neuinfektion in Lünen. Ingesamt 588 Menschen gelten nach einer überstandenen Infektion nun wieder als gesund. 56 Gesunde wurden zu Wochenanfang neu gemeldet, die meisten aus Werne (19). Weitere Gesundmeldungen kamen aus Unna (9), Kamen, Lünen und Selm (je 4), Fröndenberg (3) sowie Bergkamen, Bönen und Holzwickede (je 2).

Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 34. Weiterhin befinden sich sechs Covid-19-Kranke in stationärer Behandlung.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Coronavirus
„Teilweise steinzeitlich“: Welche Lehren der Kreis Unna aus der Corona-Pandemie zieht