Entscheidung um Polizeispitze nicht in Aussicht

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Der Rechtsstreit um die Besetzung des Chefpostens bei der Kreispolizeibehörde Unna könnte sich noch einige Monate hinziehen. Das zuständige Gericht hält sich mit einer zeitlichen Prognose jedenfalls zurück.

Kreis Unna

, 02.08.2018, 11:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Rechtsstreit um die Besetzung des Chefpostens bei der Kreispolizeibehörde Unna könnte sich noch einige Monate hinziehen. Das zuständige Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bestätigte, dass am Dienstag vergangener Woche ein Eil- sowie ein zugehöriges Klageverfahren in der Sache eingegangen ist. Zum zeitlichen Horizont könne man gegenwärtig allerdings noch keine Angaben machen, dafür sei das Verfahren viel zu frisch. Der Kläger fechtet die getroffene Auswahlentscheidung an, offenbar hatte sich das nordrhein-westfälische Innenministerium in der Nachfolgefrage für Hans-Dieter Volkmann gegen ihn und für einen Mitbewerber entschieden – und zwar einer besseren dienstlichen Beurteilung wegen. Eben diese Beurteilung greift der Kläger laut Gericht in einem weiteren Klageverfahren an. Das NRW-Innenministerium wollte sich auf Nachfrage mit Verweis auf das noch laufende Auswahlverfahren nicht äußern.

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Wie berichtet, ist die Spitze der Kreispolizeibehörde seit der Pensionierung des bisherigen Abteilungsleiters Polizei, Hans-Dieter Volkmann, vakant. Die Nachfolgeregelung stand jetzt zwar in Aussicht, wegen des laufenden Verfahrens ist die Auswahlentscheidung nun aber erst mal vertagt. Bis auf Weiteres führt Holger Gutzeit die Kreispolizeibehörde kommissarisch.

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