Der Verzicht auf Bargeld kann Kunden und Kassierer schützen helfen

dzCoronavirus

Das Einkaufen von Lebensmitteln bleibt in der Corona-Krise weiterhin möglich. Gerade dabei aber sollten Kunden auf Hygiene achten. Einige Händler appellieren, auf Bargeld zu verzichten.

Kreis Unna

, 19.03.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Anders als in weiter digitalisierten Ländern ist in Deutschland das Bezahlen mit Bargeld nach wie vor gang und gäbe. An den meisten Stellen kann aber auch hierzulande bargeldlos bezahlt werden. Einige Händler appellieren, das aus hygienischen Gründen auch zu nutzen.

Ein Lebensmittelhändler berichtete im Gespräch mit unserer Redaktion, er würde am liebsten die Annahme von Bargeld verweigern, um körperlichen Kontakt zwischen Mitarbeitern und Kunden während der Corona-Krise bestmöglich zu verhindern. Händler müssen Bargeld aber annehmen, wenn ihnen der Kunde nicht gerade unverhältnismäßig viele Münzen oder große Geldscheine hinhält.

So bleibt es vorerst beim Appell, auch kleine Beträge bargeldlos zu bezahlen.

Die Corona-Übertragung über Münzen oder Scheine ist laut Infektionsexperten sehr unwahrscheinlich. Hände allerdings kommen beim Bargeldaustausch durchaus in Kontakt. Der Appell, mit „Plastik“ zu zahlen, erscheint also angebracht.

Wer sich nach dem Einkauf wie ohnehin dringend empfohlen die Hände wäscht, geht auch auf Nummer sicher, sich nicht am EC-Tastenfeld anzustecken. Und vielleicht kommt ja nun auch das kontaktlose Bezahlen, etwa per Smartphone, mehr in Mode.

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