Coronavirus: Wer häufig kontaktlos mit der Karte zahlt, braucht seine PIN

dzBezahlen ohne Bargeld

In Zeiten des Coronavirus empfehlen die Banken das kontaktlose Bezahlen mit der Karte. Wer es häufig nutzt, muss allerdings manchmal auch bei kleinen Einkäufen die PIN eingeben.

Bergkamen

, 30.03.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich funktioniert das kontaktlose Bezahlen mit der Bank- oder der Kreditkarte bis zu einer Summe von 25 Euro ohne Eingabe der Geheimnummer. Wer den Empfehlungen der Banken folgt und diese Möglichkeit in Zeiten der Corona-Krise häufig nutzt, merkt aber, dass es Grenzen gibt und er an der Supermarktkasse doch seine PIN eintippen muss.

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„Das hat Sicherheitsgründe“, erklärt Philipp Gärtner von der Volksbank Kamen-Werne. Mit einer Karte dieser Bank sind pro Tag maximal vier PIN-lose Einkäufe à 25 Euro möglich. Danach kann man sie natürlich weiter benutzen, muss aber beim nächsten Einkauf auf jeden Fall die PIN eingeben. Die Volksbank will so den Missbrauch von gestohlenen oder verlorenen Karten verhindern.

Die Sparkassen gehen ähnlich vor, wie Andreas Schlüter von der Sparkassen Unna Kamen verspricht. Auch dort kann es Kunden passieren, dass sie beim Kontaktloszahlen unter 25 Euro ihre PIN eingeben müssen. Das geschehe nach einer bestimmten Zahl von Kartennutzungen bzw. nach dem Zufallsprinzip, erläutert Schlüter. Details will er aus Sicherheitsgründen nicht nennen. Auch wer eine neue Karte erhält, müsse auf jeden Fall einmal die PIN eingeben, um ihre Funktionen zu aktivieren.

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