Corona-Krise: Über 65 Millionen Euro Soforthilfe im Kreis Unna ausgezahlt

dzWirtschaft

Der Laden geschlossen, die Umsätze weggebrochen: In der Corona-Krise können sich Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige mit einer finanziellen Soforthilfe über Wasser halten. 7278 Betroffene haben die Finanzspritze im Kreis Unna beantragt.

Kreis Unna

, 20.05.2020, 17:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Von der finanziellen Soforthilfe wegen der Corona-Krise profitieren im Kreis Unna insgesamt 7278 Antragsteller. Acht Wochen nach dem Start der staatlichen Finanzspritze für notleidende Solo-Selbstständige, Künstler, Freiberufler und kleine und mittlere Unternehmen hat die Bezirksregierung Arnsberg eine Bilanz vorgelegt.

Hinter der Zahl von 7278 genehmigten Anträgen steckt eine Gesamtsumme von mindestens 65,5 Millionen Euro – unter der Annahme, dass jeder Antragsteller mindestens 9000 Euro bekommt. Tatsächlich dürfte der im Kreis Unna verteilte Gesamtbetrag, über den die Bezirksregierung keine Angaben machte, höher liegen. Die Mindestsumme von 9000 Euro steht Antragsberechtigten mit bis zu fünf Beschäftigten zu. Bei bis zu zehn Beschäftigten gibt es 15.000 Euro, bei bis zu 50 Beschäftigten 25.000 Euro.

Im Kreis Unna kommen 2070 Anträge von Dienstleistungsunternehmen (28 Prozent), 1421 von freiberuflichen Dienstleistern (20 Prozent), 868 aus dem Einzelhandel (12 Prozent), 736 aus dem Handwerk (10 Prozent), 668 aus dem Gastgewerbe (9 Prozent) und 388 aus dem Baugewerbe (5 Prozent). Die restlichen 16 Prozent verteilen sich auf rund 20 Branchen, davon die größten technische Dienstleistungen (194 Anträge), wirtschaftliche Dienstleistungen (183), Kfz-Handel (173), Tourismus (131) und Großhandel (122).

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Im gesamten Regierungsbezirk Arnsberg wurden bisher 72.526 Anträge in einem Gesamtvolumen von 708.829 Millionen Euro bewilligt. 85 Prozent der Anträge entfallen auf Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitenden, 9 Prozent auf Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitenden und 6 Prozent auf Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitenden.

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