Nach Bombenentschärfung: Krisenstab beim Kreis und Krankenhaus in Unna ziehen Fazit

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Nach der Evakuierung des Klinikviertels in Dortmund standen dort Bombenentschärfungen an. Der Krisenstab im Kreis Unna konnte derweil von einer gelungenen Übung und einem „ruhigen Sonntag“ berichten.

Kreis Unna

, 12.01.2020, 14:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Kreis Unna hatte sich für den Fall der Fälle als Unterstützung etwa im Bereich Feuerwehr angeboten und bei dieser Gelegenheit zugleich seine eigenen Strukturen überprüft. Das Fazit der Übung fiel überaus positiv.

Im Lagezentrum des Kreises waren über den Sonntag in mehreren Schichten rund 70 Personen im Einsatz.

„So etwas erweist sich als Gold“, sagte Kreis-Pressesprecherin Constanze Rauert, „denn wenn es knallt, ist es zu spät.“ So konnten zum Beispiel die internen Zuständigkeiten in Krisen- und Katastrophenfällen durchgespielt und optimiert werden.

Plastisches Beispiel: Es muss eine Verantwortlichkeit dafür geben, wer in kürzester Zeit mittels Kartenmaterial die besonders schützenswerten oder bedrohten Einrichtungen im Kreisgebiet lokalisieren und an alle anderen zuständigen Ämter kommunizieren kann.

Besonders in den Blick nahm man bei der Übung auch die Informationsbeschaffung mit Hilfe modernster Technik. So wurde das Dortmunder Szenario mit Hilfe des Geoinformationssystems nachgespielt.

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Nicht mehr Patienten als sonst in der Notaufnahme

Unterdessen stellte die Notaufnahme im Evangelischen Krankenhaus Unna am Sonntag keine wesentlich höheren Patientenzahlen fest. Man hatte vorsorglich, gemeinsam mit dem Katharinen-Hospital, am Wochenende mehr Mitarbeiter dienstverpflichtet.

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