Auch im November weniger Arbeitslose im Kreis Unna

Arbeitsmarkt

Der anhaltende Aufschwung am Arbeitsmarkt im Kreis Unna überrascht selbst Experten. Doch Fakt ist: Auch im November waren weniger Menschen ohne Job, die Zahl nähert sich der 14.000er-Marke.

Kreis Unna

, 29.11.2018, 15:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch im November weniger Arbeitslose im Kreis Unna

Das Jobcenter Kreis Unna berichtet, dass die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im November erstmals seit seiner Gründung unter die Marke von 19.000 gerutscht ist. © Udo Hennes

Schon als im Juni erstmals unter 15.000 Arbeitslose gezählt wurden, hatte das für den Kreis Unna etwas Historisches. Am Donnerstag veröffentlichte die Arbeitsagentur nun die Statistik für November – und die weist nur noch 14.157 Arbeitslose im Kreis aus. Das bedeutet einen Rückgang um 289 im Vergleich zu Oktober und um 1221 im Vergleich zu November 2017.

Quote bei 6,7 Prozent

Die Arbeitslosenquote beträgt nun 6,7 Prozent, minus 0,1 zu Oktober und minus 0,7 zu November 2017. Arbeitsagentur-Chef Thomas Helm spricht von einer „glücklicherweise sehr positiven Überraschung“, zumal der November normalerweise nicht zu den beschäftigungsreichsten Monaten zähle. Auch die Tatsache, dass insbesondere Langzeitarbeitslose, Jüngere und Ausländer von der guten Lage profitierten, stimmt Helm sehr zufrieden. Bleibe der Dezember wie der November frei von Schnee und Eis, rechnet der Experte für das Jahresende mit ähnlichen Werten, auch wenn die Zahl der offenen Stellen saisonbedingt sinkt.

Weniger als 19.000 Bedarfsgemeinschaften

Auch das Jobcenter, das sich um die Menschen in der Grundsicherung kümmert, verkündete am Donnerstag Erfreuliches: Erstmals seit den Hartz-Reformen und der Gründung des Jobcenters 2005 betreut es weniger als 19.000 Bedarfsgemeinschaften im Kreis Unna. Heute seien über 900 Menschen weniger beim Jobcenter arbeitslos gemeldet als noch vor zwölf Monaten, so Geschäftsführer Uwe Ringelsiep.

Rückgang in sieben von zehn Kommunen

Der Blick auf die zehn Städte und Gemeinden zeigt, dass die Arbeitslosigkeit in sieben Kommunen rückläufig war, am stärksten in Bergkamen (minus 134 auf 2146) und Kamen (minus 95 auf 1516). Einen Anstieg verzeichneten dagegen Holzwickede (plus acht auf 470), Schwerte (plus 33 auf 1249) und Fröndenberg (plus 19 auf 506).

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