Zensus: Wer nicht mitmacht, kriegt jetzt eine Mahnung

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Eine Erhebungsbeauftragte für den Zensus 2022 verlässt nach einer Befragung ein Haus. © Symbolfoto: picture alliance/dpa
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300 Menschen sind ehrenamtlich für den Kreis Unna seit dem 15. Mai als Erhebungsbeauftragte für den Zensus 2022 im Einsatz. Inzwischen haben sie rund 90 Prozent der Daten erhoben, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Nicht plausible Daten müssten jetzt aber korrigiert werden. Daher könne sich der Besuch der Erhebungsbeauftragen vor Ort wiederholen.

Beim Zensus 2022 besteht Auskunftspflicht

Alle Auskunftspflichtigen, die bisher noch nicht geantwortet haben, werden jetzt deutlicher an ihre Pflicht erinnert: Sie werden angemahnt. Auch das Land NRW erinnert derzeit säumige Auskunftspflichtige im Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung. Sollten Bürgerinnen und Bürger hierzu Post erhalten und Fragen haben, können sie sich an das Land NRW unter Tel. (0211) 82 83 83 83 wenden.

Im Zuge des Zensus erfolgt eine Bestandsaufnahme von Personen, Haushalten, Gebäuden und Wohnungen. Da es sich um eine Stichprobe handelt, werden nur knapp zehn Prozent der Haushalte um Auskunft gebeten. Die Auswahl der Stichprobendaten hat das Land NRW getroffen. Ab dem Stichtag wurden Privathaushalte nach vorheriger schriftlicher Ankündigung von den Interviewern persönlich aufgesucht und befragt.