Zeitungsspende Hellweger-Leser spenden großzügig fürs Freibad Bornekamp

Redaktionsleiter
Brigitte Richter (2.v.l.) und Jessica Mense vom Verein Freibad Bornekamp nahmen den Spendenscheck über 21.500 Euro entgegen, den Dieter Uschkoreit (2.v.r), Hans-Christian Haarmann (r.) und Volker Stennei stellvertretend für die Leserinnen und Leser des Hellweger Anzeigers und der Westfälischen Rundschau überreichten.
Brigitte Richter (2.v.l.) und Jessica Mense vom Verein Freibad Bornekamp nahmen den Spendenscheck über 21.500 Euro entgegen, den Dieter Uschkoreit (2.v.r), Hans-Christian Haarmann (r.) und Volker Stennei stellvertretend für die Leserinnen und Leser des Hellweger Anzeigers und der Westfälischen Rundschau überreichten. © Kevin Kohues
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Schon seit 1982 sorgen Ehrenamtliche dafür, dass es mitten in Unna auch nach dem Rückzug der öffentlichen Hand ein Freibad gibt. Es war die bundesweit erste Initiative dieser Art, die über die Jahrzehnte viele Nachahmer gefunden hat.

Der Freibadverein hat damit eine längere Tradition als die Aktion Zeitungsspende des Hellweger Anzeigers und der Westfälischen Rundschau, die es aber auch schon seit immerhin zehn Jahren gibt.

In diesem Jahr fanden beide Initiativen nun zusammen: Der Freibadverein erhält den gesamten Erlös aus der Aktion Zeitungsspende 2022. Jessica Mense und Brigitte Richter vom Vereinsvorstand nahmen am Freitag (9. Dezember) einen Spendenscheck in Höhe von 21.500 Euro von den Geschäftsführern des Zeitungsverlages Rubens, Hans-Christian Haarmann und Volker Stennei, entgegen. Dieter Uschkoreit war als Vertreter der Leserschaft dabei. Denn ohne die Leserinnen und Leser unserer Zeitung wäre das Ganze nicht möglich: Abonnenten, die in den Urlaub fahren, können ihre Zeitung für diese Zeit einer karitativen Einrichtung spenden. Für jeden Tag legt der Zeitungsverlag Rubens 50 Cent in einen Spendentopf. Über ein ganzes Jahr kommt so stets ein stattliches Sümmchen zusammen, das am Ende wiederum einem guten Zweck zugute kommt – in diesem Jahr eben dem Freibad Bornekamp.

Der Verein braucht insgesamt 300.000 Euro für Investitionen in eine nachhaltige Energieversorgung mit Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen. Davon profitieren letztlich alle Besucherinnen und Besucher – vor allem auch die kleinsten.

Denn Kinder können nunmehr im warmen Wasser Schwimmunterricht bekommen. Früher fiel die Wassertemperatur im Freibad bei schlechtem Wetter auch mal unter 20 Grad. Umso dankbarer ist der Freibadverein, dank der Zeitungsspende einen weiteren Schritt zur Finanzierung geschafft zu haben.