Oliver Kaczmarek (l.), SPD-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Unna, geht inzwischen deutlich auf Distanz zu Altkanzler Gerhard Schröder. Dieser stehe „auf der Seite des Aggressors“, so Kaczmarek. © Fotos: Stefan Milk/dpa | Montage: Leonie Sauerland
Ukraine-Krieg

Oliver Kaczmarek: „Für Schröder ist kein Platz mehr in der SPD“

Altkanzler Gerhard Schröder hat offenbar in seiner Partei keine Zukunft mehr. Immer mehr Genossen fordern seinen Austritt. Auch der heimische Abgeordnete findet deutliche Worte.

Als unsere Redaktion kurz nach Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine mit MdB Oliver Kaczmarek über den SPD-Altkanzler sprach, hatte er noch „keine Lust, sich mit Schröder zu beschäftigen“. Zwischenzeitlich dürfte die Lust kaum größer geworden sein, doch nunmehr liegen die Dinge dennoch anders. Mit seinem jüngsten Interview gegenüber der „New York Times“ hat der 78-jährige Putin-Freund und Gas-Lobbyist offenbar in seiner eigenen Partei eine rote Linie überschritten: Er ist nicht mehr erwünscht.

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Jahrgang 1982. Aufgewachsen im Münsterland. Nach dem Politik-Studium in Münster über Dortmund ins schöne Holzwickede. Verheiratet, Familienvater. Seit über 20 Jahren Journalist, seit über zehn Jahren beim Hellweger. Mag das Ruhrgebiet, Currywurst und gut gemachte Nachrichten – digital und gedruckt.
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