Tod von Helmut Stalz

Freie Wähler: „Lücke, die nur sehr schwer zu füllen sein wird“

Schock für die Freien Wähler im Kreis Unna, die vom Tod ihres Vorsitzenden und Kreispolitikers Helmut Stalz erfuhren. Kreisgeschäftsführer Thomas Ciesczynski würdigt den Verstorbenen in einem Nachruf.
Helmut Stalz. © Dr. Thomas Gremme

Nach dem Tod des Kreispolitikers Helmut Stalz ist offen, wie es für die Freien Wähler im Unnaer Kreistag und im Kamener Stadtrat weitergeht. Der im Alter von 67 Jahren verstorbene Politiker galt als Gesicht der Freien Wähler auf Kreis- und Stadtebene und führte zuletzt die Gruppe Freie Wähler/Familie im Kreistag sowie die Fraktion Freie Wähler im Kamener Stadtrat.

Der Kreisverband zeigte sich am Freitag in einer Mitteilung bestürzt über den Tod des politischen Weggefährten aus Kamen. „Das plötzliche Fehlen von Helmut Stalz reißt bei den Freien Wählern im Kreis Unna und weit über dessen Grenzen hinaus eine Lücke, die nur sehr schwer zu füllen sein wird“, heißt es in einem Nachruf. Darin wird sein Engagement, „oft als Einzelkämpfer“, sein „Sachverstand zu den Themen der Finanz-, Wirtschafts-, Energie- und Sozialpolitik“ und „seine penible Vorbereitung der Sitzungen“ gewürdigt. Stalz wird als „unermüdlicher Kämpfer für die Ziele der Freien Wähler“ bezeichnet.

Stalz war Gründungsmitglied der „Freien Wähler Kreisverband Unna e.V.“ und vertrat den Kreisverband seit 2009 im Unnaer Kreistag. Für die Freie Wählergemeinschaft Kamen war er seit 2014 Mitglied des Rates der Stadt Kamen. Zudem war er langjähriges Vorstandsmitglied im Landesverband der Freien und Unabhängigen Bürger- und Wählergemeinschaften NRW.

Unterzeichnet ist der Nachruf von Kreisgeschäftsführer Thomas Ciesczynski, Mitglied der Bürgergemeinschaft Bönen und Fraktionsvorsitzender im Bönener Gemeinderat. Der 54-Jährige gilt laut Reserveliste als potenzieller Nachrücker für den Kreistagssitz. Im Kamener Stadtrat wäre dies Sabine Maaß (70). Alle Personalfragen sollen zu gegebener Zeit beantwortet werden.

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