Coronavirus

Experten-Gespräch: Was bedeutet die umstrittene Ausgangssperre für den Kreis Unna?

Die Ausgangssperre ist umstritten, gilt aber auch im Kreis Unna – und deshalb haben wir darüber geredet. Auch Landrat Mario Löhr hat sich am Experten-Gespräch beteiligt.
Landrat Mario Löhr (SPD) im Atrium des Kreishauses Unna: © Alexander Heine

Die nächtliche Ausgangssperre ist umstritten, aber sie gilt seit Montag auch im Kreis Unna: Das Land NRW hat sie gegen den Willen der Kreisverwaltung durchgesetzt. Landrat Mario Löhr (SPD), der ursprünglich nur eine Kontaktsperre im Sinn hatte, musste sich fügen und den rund 390.000 Bürgern in den zehn Städten und Gemeinden per Allgemeinverfügung mit wenigen Ausnahmen pauschal verbieten, sich in den Abend- und Nachtstunden außerhalb der eigenen Wohnung aufzuhalten.

Landrat Löhr war einer der Gesprächspartner unseres Live-Talks am Dienstag in der Reihe „Wir müssen reden“ – diesmal eben über die nächtliche Ausgangssperre, die landesweit inzwischen in zwölf Städten und Kreisen gilt; und nach einem Kompromiss der schwarz-roten Bundesregierung auch bundesweit eine Option im Kampf gegen die Corona-Pandemie werden soll.

Zuschauer konnten Fragen stellen

Löhr, der mit der geplanten Kontaktsperre eigentlich „eine geringere Einschränkung der persönlichen Rechte“ angestrebt hatte, hat sich in der Sendung auch Zuschauerfragen gestellt. Weitere Gesprächsteilnehmer waren neben Heike Güse als Leiterin des Ordnungsamtes der Stadt Unna, die über die Erfahrungen der Ordnungskräfte in der ersten Nacht mit Ausgangssperre berichtet, unter anderem auch Reporter dieser Redaktion, die in eben dieser Nacht im Kreis Unna Eindrücke und Erlebnisse sammeln.

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