Coronavirus: Zwei Neuinfektionen in Kamen und Schwerte am Mittwoch

Pandemie

Die Zahl der Infektionen in NRW ist rückläufig, auch im Kreis Unna sind nur noch wenige Menschen infiziert. Am Mittwoch fügte das Kreisgesundheitsamt der Statistik noch zwei Fälle hinzu.

Kreis Unna

, 10.06.2020, 19:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Kreisgesundheitsamt in Unna meldete am Mittwoch zwei Neuinfektionen.

Das Kreisgesundheitsamt in Unna meldete am Mittwoch zwei Neuinfektionen. © picture alliance/dpa

Zwei Menschen haben sich neu mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Je ein Fall aus Kamen und Schwerte wurde am Mittwoch (10.6.) der Corona-Statistik des Kreises Unna hinzugefügt. In Werne gelten zwei Menschen nach einer Corona-Infektion wieder als gesund.

Insgesamt haben sich seit dem Beginn der Pandemie 683 Menschen mit dem Krankheitserreger angesteckt. Davon gelten 628 wieder als gesund. Es bleibt bei 38 Todesfällen sowie bei aktuell 17 Infizierten, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Angaben des Kreisgesundheitsamts in Unna hervorgeht.

Die Zahl der Neuinfektionen liegt derzeit auf niedrigem Niveau. In den vergangenen sieben Tagen gab es hochgerechnet auf 100.000 Einwohner nur 2,5 Neuinfektionen – das ist weit unter der roten Linie von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner, die neue Corona-Beschränkungen auslösen würde. Sechs Menschen befinden sich mit Covid-19 in einem Krankenhaus.

In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der nachweislich aktuell mit dem Coronavirus Infizierten am Mittwoch auf 1668 gesunken. Das sind über 120 Fälle weniger als am Vortag, wie aus den Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums von Mittwoch hervorgeht. Seit Beginn der Pandemie sind im bevölkerungsreichsten Bundesland somit 38.844 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Seit Dienstag wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Damit starben nun insgesamt 1636 Menschen infolge einer Coronaerkrankung. 35.540 Menschen haben die Infektion überstanden.

Der Virologe Hendrik Streeck glaubt, dass Deutschland zu überstürzt in den Lockdown gegangen sei. Streeck ist sich sicher, dass die Bundesregierung nicht noch einmal zu solchen Maßnahmen greifen würde.

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