Wo sich Heerener und das Einhorn treffen

Weihnachtsmarkt

Der vorerst letzte Weihnachtsmarkt an alter Stelle in Heeren-Werve hat zahlreiche Besucher angelockt. Denn nächstes Jahr steht der Platz im Ortskern baustellenbedingt nicht zur Verfügung.

Kamen

17.12.2018 / Lesedauer: 3 min
Wo sich Heerener und das Einhorn treffen

Der Weihnachtsmarkt spielte sich wie in den Vorjahren auf dem Platz an der Märkischen Straße ab. © Marcel Drawe

Der Nikolaus hatte nicht nur Geschenke, sondern auch eine Botschaft mitgebracht. „Tut Jutes – kauft im Dorf“ – das steht auf den prall gefüllten Jutetaschen, die der Geschenkebringer beim Heerener Weihnachtsmarkt verteilte. Zahlreiche Kinder drängten sich bei der Bescherung um den Mann im roten Mantel.

Während sich auf der Bühne der Nikolaus, Musikbeiträge der Musikschule Kunterbunt, des Awo-Kindergartens „Villa Lach und Krach“, des Ökumenisches Bläserkreises sowie die Etappen der beliebten „Einhorn“-Verlosung abwechselten, bummelten die Besucher durch die Reihe der Stände. Dort gab es beispielsweise „Beton-Gedöns“ in Form von Tannenbäumchen oder Sternchen, aber auch Schneemänner und Engel aus Keramik sowie ein kulinarisches Angebot vom Kartoffelpuffer bis zur Bratwurst.

Wo sich Heerener und das Einhorn treffen

Kulinarisch hatte der Heerener Weihnachtsmarkt einiges zu bieten. © Marcel Drawe

„Es ist super voll, viel voller als in den Jahren vorher“, so der Eindruck bei Besuchern und Veranstaltern. Der Gewerbe- und Heimatverein „Wir in Heeren-Werve“ hatte den alljährlichen Weihnachtsmarkt aufgezogen – unter Beteiligung von Geschäftsleuten und Heerener Institutionen. Mit dabei waren unter anderem Apotheken, ein Blumengeschäft und das Stadtteilbüro. Lothar Baltrusch warb für seine Spendenaktion „Way of Ella“.

„Ich finde es toll, dass es bei uns in Heeren-Werve so viel Engagement gibt“, sagte Heike Gerull vom Gewerbeverein. „Wir sind von ganz vielen Besuchern angesprochen worden, dass der Weihnachtsmarkt schön ist, auch mit vielen Ständen. Das ist ein buntes Bild, beleuchtet mit Lichterketten.“

Es war der letzte Heerener Weihnachtsmarkt auf dem Platz an der Märkischen Straße vor dem Start der Neugestaltung des Ortskerns. „Der Platz steht nächstes Jahr nicht zur Verfügung wegen der Baustelle“, sagte Gerull. „Da haben wir uns mit der Stadt und den Veranstaltern des Weihnachtsmarkts, der am Schloss stattfinden wird, verständigt, dass der Gewerbeverein 2019 keinen Weihnachtsmarkt ausrichtet, sondern erst 2020, wenn der Platz fertig ist.“

Wo sich Heerener und das Einhorn treffen

Die Awo-Kita „Villa Lach und Krach“ präsentierte sich beim Heerener Weihnachtsmarkt. © Marcel Drawe

Den Ausstieg des Gewerbevereins aus den Weihnachtsmarkt-Planungen für 2019 nahmen unterdessen einzelne Gewerbetreibende um den früheren Gewerbeverein-Vorsitzenden Torsten Vieweg zum Anlass, eigene Veranstaltungspläne für die Vorweihnachtszeit 2019 zu entwickeln (wir berichteten). Vieweg macht sich zudem für die Gründung einer neuen Veranstaltergemeinschaft stark, die „Knotenpunkt“ heißen soll und durch Beteiligung von Vereinen eine breitere ehrenamtliche Basis besitzt als der Gewerbeverein. Dieses Engagement wird von der amtierenden Gewerbeverein-Vorsitzenden Heike Gerull begrüßt.

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Auch das Heerener Einhorn – bekannt als früheres Wappentier – ließ sich beim Weihnachtsmarkt blicken: in Form der „Einhorn“-Verlosung mit Gewinnen aus einem Preisausschreiben sowie beim Wettbewerb für ein neues Einhorn-Logo des Gewerbevereins. Noch bis 31. Januar können Beiträge in den Geschäften „Jawollja“, Buchhandlung Schulte und Märkische Apotheke eingereicht werden. „Wir sind gespannt und freuen uns auf ganz viele Entwürfe“, sagte Gerull.

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