Winterwelt mit Erfolgsbilanz: Mehr Besucher, mehr Spenden und weniger Energiekosten

dzKamener Winterwelt

Mehr Besucher, mehr Spenden, weniger Energiekosten. Die Bilanz der neunten Kamener Winterwelt fällt erfreulich aus. Eine Veränderung kündigt sich an: Die Bühne könnte auf den Willy-Brandt-Platz wandern.

Kamen

, 13.03.2020, 12:12 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mehr Spenden, weniger Energiekosten und eine deutlich gesteigerte Besucherzahl. Die neunte Kamener Winterwelt, die sich von Ende November bis Anfang Januar über sechs Wochen erstreckte, legte bei allen drei wichtigen Kennzahlen zu. Entsprechend zufrieden zeigte sich Beigeordnete und Wirtschaftsförderin Ingelore Peppmeier, die am Donnerstagabend im Wirtschaftsausschuss die Bilanz vorstellte und auch einen Ausblick gab.

An den 41 Winterwelt-Betriebstagen gab es 5400 Besucher auf der Eisbahn, davon 3300 Kinder und 900 Teilnehmer der Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen. Der Besucherzuwachs beläuft sich auf 800.

An den 41 Winterwelt-Betriebstagen gab es 5400 Besucher auf der Eisbahn, davon 3300 Kinder und 900 Teilnehmer der Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen. Der Besucherzuwachs beläuft sich auf 800. © Stefan Milk

5400 Besucher: Das sind 800 mehr als im Vorjahr

„Die Winterwelt ist gut angenommen worden – das lag auch daran, dass das Wetter besser war als in den vergangenen zwei Jahren“, so Peppmeier. An den 41 Betriebstagen gab es 5400 Besucher auf der Eisbahn, davon 3300 Kinder und 900 Teilnehmer der Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen. Den Besucherzuwachs bezifferte sie auf 800.

„Die Ausweitung der Stadtmeisterschaften auf 180 Teams hat gut funktioniert“, sagte sie. Durch die zusätzlichen Termine sei allerdings das Bühnenprogramm in den Hintergrund geraten. Deswegen gebe es jetzt die Überlegung, auf die Bühne auf dem Alten Markt zu verzichten.

Bühne wandert vielleicht auf den Willy-Brandt-Platz

Ein Verzicht, der allerdings nur für den Alten Markt gilt: Die Bühne könnte dann zum Adventsmarkt auf den Willy-Brandt-Platz wandern, der am ersten Adventswochenende eine Neuauflage nach der Premiere im vorigen Jahr erleben soll. „Das wäre vielleicht eine schöne Bereicherung dort“, so Peppmeiers Überlegung. Auf dem Alten Markt wäre dann zusätzlich Platz für weitere Gastronomie und ein zweites Kinderfahrgeschäft. Fix sind diese Überlegungen noch nicht, auch wenn die Vorbereitungen für die zehnte Winterwelt jetzt schon wieder anlaufen. Einige Sponsoren, so Peppmeier, hätten finanzielle Unterstützung schon wieder zugesagt. 80.000 Euro hatte die Stadt so für die auskömmliche Finanzierung der Veranstaltung generiert – ein Plus von 4000 Euro.

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Energiekosten geringer als im Vorjahr

Durch das insgesamt kältere Wetter als im Vorjahr fielen die Energiekosten für die 400 Quadratmeter große Eisbahn mit 7711,77 Euro geringer aus. Verbraucht wurden 30.944 Kilowattstunden Ökostrom, die von den Gemeinschaftsstadtwerken Kamen-Bönen-Bergkamen geliefert wurden. Das sind etwa 8000 Kilowattstunden weniger als im Vorjahr.

Zufrieden sei auch der Almwirt Michael Glöckner gewesen, der die Alm in neuer Bauweise präsentiert hatte – mit einer zur Eisfläche geöffneten Theke. Peppmeier: „Das ist gut angekommen. Das Glasforum, das nicht mehr da war, ist nicht vermisst worden.“

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