Der atemberaubende Blick von einer der Dachterrassen der Villa Möcking. Eine der beiden Penthouse-Wohnungen ist bereits verkauft, eine zweite ist noch zu haben. © Marcel Drawe
Mit Video: Wohnen in Kamen

Willkommen in der Villa Möcking: Eine Führung über die Baustelle des Luxus-Hauses

Die Villa Möcking ist ein besonderes Neubauprojekt: Sie liegt mitten in der Stadt, bietet hochwertigen Wohnraum und atemberaubende Blicke. Eine Führung offenbart viele Details.

Der Blick hoch oben von der Dachterrasse auf die Stadt Kamen ist atemberaubend. Die Lutherkirche wirkt zum Greifen nah, auch die Pauluskirche und die Kath. Pfarrkirche bilden vor sich dramatisch auftürmenden Wolkenbergen ein beeindruckendes Bild, das auch aus der Wohnung heraus durch bodentiefe Fenstern genossen werden kann. Direkt vom Frühstücktisch oder von der Wohnzimmercouch.

Ein Hauch von Luxus im Herzen der Stadt

Willkommen in der Villa Möcking. Projektleiter Maximilian Kirchhoff von der Bergkamener Baugesellschaft „beta-Eigenheim“ führt über die Baustelle des repräsentativen Neubauprojekts im Herzen von Kamen. Das Highlight bilden die beiden Penthouse-Wohnungen mit großzügigen Balkonen, umlaufenden Dachterrassen und einem intensiven Hauch von Exklusivität. „Die größere der beiden Wohnungen war sofort verkauft“, berichtet Kirchhoff. Die ca. 210 Quadratmeter große Wohnung war nicht für jeden erschwinglich. Der Kaufpreis lag bei etwa 650.000 Euro. Nicht umsonst trägt das Bauprojekt den Begriff „Villa“ im Titel. Luxus in Kamen? Da geht offenbar was.

Die zur Nordstraße liegende Dachterrasse der Villa Möcking ist großzügig. Hier befindet man sich über den Dächern von Kamen.
Die zur Nordstraße liegende Dachterrasse der Villa Möcking ist großzügig. Hier befindet man sich über den Dächern von Kamen. © Marcel Drawe © Marcel Drawe

Zahlreiche Wohnungen sind bereits verkauft

Die Villa Möcking trägt den Namen des früheren Familienbetriebs, der an dieser Stelle über Generationen ein Möbelhaus betrieb.

Das dort nachfolgende Bauprojekt ist ein Musterbeispiel, wie sich Wohnen und Handel in der City verändern: Zwar gibt es auch in der Villa Möcking Ladenflächen. Der Schwerpunkt liegt aber auf dem Thema Wohnen – 19 Wohnungen gibt es im Hauptgebäude. Und zwei Wohnungen in dem anliegenden Stadthaus, das im hinteren Bereich zur Kampstraße entsteht. „Diese beiden Wohnungen waren die ersten, die verkauft wurden“, berichtet Kirchhoff.

Die Kunststofffenster haben eine Holz-Optik, damit sich das Gebäude gut gut in das Nordstraßen-Gefüge einpasst.
Die Kunststofffenster haben eine Holz-Optik, damit sich das Gebäude gut in das Nordstraßen-Gefüge einpasst. © Marcel Drawe © Marcel Drawe

Etwa zehn Wohnungen sind bereits verkauft

Etwa zehn der 21 Wohneinheiten haben bereits neue Eigentümer gefunden – lange vor der Fertigstellung Ende des Jahres. „Die Anfragen kommen mit dem Baufortschritt – man kann sich jetzt die räumliche Situation vorstellen, was es für Interessenten spannender macht.“ Zum Verkauf steht noch die zweite, etwas kleinere Penthouse-Wohnung, die ebenso spektakuläre Blicke auf Kamen bietet. Der Käufer muss dort allerdings mit nur 176 Quadratmetern klar kommen…

Willkommen in der Villa Möcking: Projektleiter Maximilian Kirchhoff im Eingangsbereich des neuen Hauses. Rechts und links sind die Eingänge zweier Ladenlokale, geradeaus geht es in den künftigen Hausflur mit Aufzug.
Willkommen in der Villa Möcking: Projektleiter Maximilian Kirchhoff im Eingangsbereich des neuen Hauses. Rechts und links sind die Eingänge zweier Ladenlokale, geradeaus geht es in den künftigen Hausflur mit Aufzug. © Marcel Drawe © Marcel Drawe

Vertikale Erker, klare Linien, fließende Übergänge

Der Rohbau ist nun komplett fertiggestellt. Das wurde Ende vergangener Woche sichtbar, als der große Baukran, ein sogenannter Oberdreher, abgebaut wurde. „Jetzt beginnt der Einbau der Fenster“, sagt Kirchhoff und deutet auf eine Reihe großer Fenster, die gerade angeliefert wurden. „Sie sind bis zu fünf Meter breit.“ Die Kunststofffenster haben eine Holz-Optik, damit sich das Gebäude gut in das Nordstraßen-Gefüge einpasst.

Vertikale Erker, klare Linien, fließende Übergänge und ein cremefarbener Ton des Putzes und der Teilverklinkerung sollen das neue Gebäude gut in die vorhandene Bebauung mit Lutherkirche und der benachbarten Villa, die unter Denkmalschutz steht, einbinden.

Wer vor der Villa Möcking steht, dem fallen die ungewöhnlichen Ziegel auf, mit dem das Haus teilweise verklinkert ist. „Ein aufgerauter Stein mit natürlichen Verläufen des Brennens“, sagt Projektleiter Maximilian Kirchhoff.
Wer vor der Villa Möcking steht, dem fallen die besonderen Ziegel auf, mit dem das Haus teilweise verklinkert ist. „Ein aufgerauter Stein mit natürlichen Verläufen des Brennens“, sagt Projektleiter Maximilian Kirchhoff. © Marcel Drawe © Marcel Drawe

Balkone aus Sichtbeton und Vollglas-Geländern

Die Balustraden der Balkone, die nach hinten zur Fußgängerzone ausgerichtet sind, bestehen aus Sichtbeton, die ein rahmenloses Vollglas-Geländer erhalten. „Das wird ein Eyecatcher“, ist Kirchhoff überzeugt. Historische Elemente aus dem alten Gebäude sind gesichert worden und stehen vor dem Einbau – wie die Jugendstilverglasung aus Buntglas aus dem 19. Jahrhundert, die als „Juwel und Blickfang“ gilt, so Kirchhoff.

Aus den offen gestalteten Wohnungen gibt es spektakuläre Blicke auf die Innenstadt.
Aus den offen gestalteten Wohnungen gibt es spektakuläre Blicke auf die Innenstadt. © Marcel Drawe © Marcel Drawe

Ungewöhnliche Ziegel für die Verklinkerung

Wer vor der Villa Möcking steht, dem fallen die besonderen Ziegel auf, mit dem das Haus teilweise verklinkert ist. „Ein aufgerauter Stein mit natürlichen Verläufen des Brennens“, schildert Kirchhoff. Wer die Villa dann betritt, kommt in ein Portal, das mit 3,30 Meter Raumhöhe beeindruckt. Rechts und links gehen die zur Nordstraße ausgerichteten Ladenlokale ab. Gastronomie ist dort nicht vorgesehen, sondern eher Versicherungsbüros oder ähnliches. „Wir haben entsprechende Anfragen, es ist aber noch keine Entscheidung gefallen“, so Kirchhoff. Wer sich für eine Ladenfläche oder Wohnung interessiert, kann sich auf der Website www.beta-eigenheim.de informieren.

Das Haus steht auf 300 Bohrpfählen

Das Haus steht auf ca. 300 Bohrpfählen, die für den Bau der Tiefgarage mit 21 Stellplätzen ins Erdreich getrieben wurden. Bei den Erdarbeiten waren Funde aus dem Mittelalter sichergestellt worden. Die Baustelle stand für einige Wochen still. Den Zeitplan hat das nicht tangiert. Bis Ende des Jahres sollen die Wohnungen wie geplant bezugsfertig sein. „Das Stadthaus mit den beiden Wohnungen wird als erstes fertig gestellt“, so Kirchhoff.

Vor anderthalb Jahren hat er an der Stelle, als noch kein Stein gesetzt war, die ersten Pläne präsentiert. „Von der Entwicklung bis zur Umsetzung ist ein langer Weg. Aber das wurde hier bisher richtig gut gemeistert.“

Über den Autor
Redaktion Kamen
Jahrgang 1968, aufgewachsen in mehreren Heimaten in der Spannbreite zwischen Nettelkamp (290 Einwohner) und Berlin (3,5 Mio. Einwohner). Mit 15 Jahren erste Texte für den Lokalsport, noch vor dem Führerschein-Alter ab 1985 als freier Mitarbeiter radelnd unterwegs für Holzwickede, Fröndenberg und Unna. Ab 1990 Volontariat, dann Redakteur der Mantelredaktion und nebenbei Studium der Journalistik in Dortmund. Seit 2001 in Kamen. Immer im Such- und Erzählmodus für spannende Geschichten.
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Carsten Janecke
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