Wie einst Carolin Kebekus

Promi-Schelte und vergiftetes Politiker-Lob

Bei der Comedyshow „Nachtschnittchen“ gaben sich schon Größen wie Carolin Kebekus, Jochen Malmsheimer oder Johann König die Ehre. Am 22. November kommt die Show in die Kamener Stadthalle.

Kamen

05.11.2018, 12:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie einst Carolin Kebekus

Bei der Comedyshow „Nachtschnittchen“ steht am 22. November unter anderem Ludger K. auf der Bühne.

Ludger K. steht für Wortkabarett in Reinkultur. Promi-Schelte, vergiftetes Politiker-Lob und eine herrlich knackige Expedition ins Menschenreich verspricht der Kabarettist, der bei der Comedy-Show „Nachtschnittchen“ am Donnerstag, 22. November, in der Kamener Stadthalle auftritt. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Sie bietet zudem eine Bühne für Christian Hirdes (selbst ernannter „komischer Poet“) und Özgür Cebe (Mischung aus Kabarett und Comedy). Ein wortwitziges Trio, das es in sich hat.

Präsentiert und moderiert wird der Abend wieder vom Entertainer und Musiker Helmut Sanftenschneider, „der mit dem Mikro in der Hand oder der Gitarre um den Hals über eine bemerkenswerte Gabe verfügt“, wie es in der Ankündigung heißt. „Der Mann ist ständig im Dialog mit dem Publikum, heizt es an, zieht es in seinen Bann.“ Der Name „Nachtschnittchen“ ist im Ruhrgebiet bekannt. Showgrößen wie Johann König, Carolin Kebekus und Jochen Malmsheimer waren bereits zu Gast und Nachwuchstalente wie Luke Mockridge, Rene Steinberg und Carmela de Feo machten bei den „Nachtschnittchen“ ihre ersten Auftritte. Und auch die jetzigen Gäste sind keine Unbekannten: Wie man sich mit Humor integrieren kann, davon kann Özgür Cebe ein Lied singen. Und tut dies auch. Zwei Jahre lang gehörte er zum festen Ensemble in Kaya Yanars Sendung „Was guckst du?!“. Außerdem sieht man ihn häufig in TV-Serien wie „Lindenstraße“ und „Alarm für Cobra 11“. „Mit seinem engagierten Auftritt zog er das Publikum besonders auf seine Seite“, so die Jury, die ihm jüngst den Kulturpreis „Stuttgarter Besen“ verlieh.

Und Christian Hirdes, Mitte 30, will als komischer Poet immer noch nicht Ja sagen – und kann auch immer noch nicht Nein sagen. Er stellt fest: Wer früher als schüchtern-schräges Genie durchging, ist heute schlichtweg als Weichei verschrien – und verloren. „„Er ist der Chopin des Musikkabaretts und zugleich der Goethe der abstrusen Poesie“, so ein Kritiker über eine seiner Veranstaltungen.

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