Weiterhin 10.000 Euro pro Jahr für das Mehrgenerationenhaus

Familienbande Kamen

Bei der Förderung als Familienzentrum ging die „Familienbande“ mit ihrer Kita leer aus, nun gibt es einen Erfolg für die private Initiative. Die Stadt Kamen verlängert die Förderung für das Familienbande-Mehrgenerationenhaus.

Kamen

, 26.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Arbeit der Familienbande mit ihrem Mehrgenerationenhaus erfährt Zuspruch – und soll weiter gefördert werden.

Die Arbeit der Familienbande mit ihrem Mehrgenerationenhaus erfährt Zuspruch – und soll weiter gefördert werden. © Stefan Milk

Die Stadt Kamen möchte weiterhin langfristig das Projekt Mehrgenerationenhaus des Trägers „Familienbande“ zu unterstützen: Wie Bürgermeisterin und Jugenddezernentin Elke Kappen dem Jugendhilfeausschuss am Dienstag mitteilte, beabsichtigt die Verwaltung, für das Bundesprojekt auch in Zukunft den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 10.000 Euro in den Haushalt 2021 und die Folgejahre einzustellen.

Jetzt lesen

Die Zusage ist notwendig, damit auch das Bundesfamilienministerium seinen Zuschuss im Jahr 2021 und in den Folgejahren (Projektdauer 2021 bis 2028) bewilligen kann. Dies waren bis 2019 30.000 Euro Bundesmittel pro Jahr.

Ab dem Jahr 2020 hat der Bund den Betrag auf 40.000 Euro angehoben unter Beibehaltung des kommunalen Anteiles, so dass das Mehrgenerationenhaus der Familienbande mit seiner Arbeit dieses Jahr 10.000 Euro zusätzlich zur Verfügung hat. Zusammen mit dem Zuschuss der Stadt Kamen ergibt sich hierdurch ein Förderbetrag von insgesamt 50.000 Euro jährlich.

Bürgermeisterin Elke Kappen lobte in der Sitzung die generationenübergreifende Arbeit der Familienbande. Das Haus leiste einen wichtigen Beitrag zur Familienbildung unabhängig von Alter und Herkunft der Besucherinnen und Besucher.

In der Umsetzung des städtischen Präventionskonzeptes sei dies ein wichtiger Baustein neben den weiteren Angeboten der unterschiedlichen Familienzentren anderer Träger – gerade auch in den Stadtteilen –, den vielfältigen sonstigen Beratungsangeboten und der städtischen Villa FIB.

Jetzt lesen

Ausschussmitglied Alexandra Bartosch (SPD) lobte in der Sitzung die gute Kooperation im Rahmen des Präventionskonzeptes sowie die ausgezeichnete Konzeption des Mehrgenerationenhauses: „Wir unterstützen gerne das Mehrgenerationenhaus in unserer Stadt. Das Geld ist sehr gut angelegt.“ Bartosch sagte für ihre Fraktion die Unterstützung der Haushaltsposition zu.

Die übrigen Ausschussmitglieder teilten diese Einschätzung uneingeschränkt. Die Verwaltung wird im Rahmen des Förderantrags den kommunalen Eigenanteil vorbehaltlich der Haushaltsgenehmigung zusagen.

Jetzt lesen

Bereits im März entschied der Ausschuss, dass Kamens achtes Familienzentrum im Verbund durch die Awo-Kindertagesstätten „Gänseblümchen“ und „Brausepulver“ gebildet und nicht durch die Kita „Familienbande“, die sich ebenso darum beworben hat, sich zu zertifizieren. Die Kitas werden ab dem neuen Kindergartenjahr erweiterte Angebote für Kinder und Familien anbieten – Angebote, die über einen herkömmlichen Kita-Betrieb hinausgehen.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Senkung der Mehrwertsteuer
Kunden und Händler in Kamen profitieren von Steuersenkung: Vor allem Teures ist gefragt
Hellweger Anzeiger Kultur in Corona-Zeiten
Technik wie bei „Wetten dass...“: Bei Kamener Kneipenkwiz guckten auch England und USA zu
Hellweger Anzeiger Baustelle
Ärger über Dauerbaustelle an Dortmunder Allee: Gewerbetreibende am Buschweg werden unruhig
Hellweger Anzeiger Natur- und Insektenschutz
Wilde Randstreifen in Kamen: Immer öfter gewollt, aber teils gefährlich