Waldbrandgefahr: Zweithöchste Warnstufe

dzZigaretten, Glasscherben oder heiße Auspuffrohre als mögliche Ursachen

Auch in Kamen besteht wegen der anhaltenden Trockenheit inzwischen hohe Waldbrandgefahr. Wie Förster Matthias Müller mitteilt, gilt jetzt die zweithöchste Warnstufe 4.

von Werner Wiggermann

26.07.2019, 15:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Allgemein stark gefährdet sind Wälder mit viel dürrem Geäst oder Gräsern. Aktuell lösen Nadelholzbestände die größten Sorgen aus, weil schon viele Bäume durch die Borkenkäferplage sehr geschwächt oder sogar abgestorben sind. Solche Nadelbäume sind in Kamen, erst recht im Heerener Holz zwar selten - leicht entzündlich ist hier aber das trockene Laub aus dem Vorjahr. Eine achtlos weggeworfene Zigarette kann dann auch hier katastrophale Folgen haben.

Gefahr durch abgestellte Autos

Entstehen können Waldbrände außerdem durch offenes Feuer oder entsorgte Grillkohle - aber auch durch Fahrzeuge, die auf trockenen Grasflächen abgestellt werden. Ein heißer Auspuff oder Katalysator könne ausreichen, um dürres Gras zu entzünden, warnt Förster Müller.

Waldbesucher können grundsätzlich helfen, Gefahrenquellen einzudämmen. Zum Beispiel indem sie weggeworfene Glasflaschen aufsammeln und entsorgen, die sonst bei starker Sonneneinstrahlung wie ein Brennglas wirken und durchaus Laub oder Gras entzünden könnten.

Brände sofort melden und fliehen

Förster Müller bittet außerdem dringend darum, die Waldzufahrten immer als Rettungsweg für Feuerwehr und andere Einsatzwagen frei zu lassen. Wer ein Feuer im Wald entdeckt, sollte nur dann versuchen selbst zu löschen, wenn es sicher gefahrlos möglich ist. Ansonsten gilt: Den Brand sofort bei der Feuerwehr melden und den Wald auf dem kürzesten Weg verlassen!

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