Video-Umfrage: Wie hat die Pandemie den Umgang mit Freunden und Familie verändert?

dzTreffen und Feiern

Die Eltern länger nicht gesehen, die Sportkameraden auch nicht: Wie sich soziale Kontakte durch die Pandemie verändert haben, zeigt eine Video-Umfrage in der Fußgängerzone in Kamen.

von Carsten Fischer, Stefan Milk

Kamen

, 18.11.2020, 09:00 Uhr

Wenn jeder Mensch nur halb so viele andere Personen träfe, würde dadurch die Ausbreitung des Coronavirus gebremst. Derzeit hat die zweite Infektionswelle den Kreis Unna noch voll im Griff, zuletzt kam jeden Tag eine dreistellige Zahl von nachgewiesenen Neuinfektionen hinzu. Auch auf Landesebene ist die Lage weiter angespannt. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sah am Montag „noch keine Trendwende, aber ein Zeichen der Hoffnung“.

Aufruf zum Verzicht auf private Feiern

Während Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder bei Beratungen am Montag keine Einigung über schärfere Corona-Maßnahmen erzielen konnten, liegt es in der Freiheit der Bürger, private Begegnungen einzuschränken. Sie sollen „die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolutes Minimum zu verringern“, lautet der beschlossene Appell. Private Treffen sollten auf einen festen weiteren Hausstand beschränkt werden, auf private Feiern solle „gänzlich“ verzichtet werden. Wie sich durch die Corona-Pandemie die sozialen Kontakte verändert haben, haben wir Passanten am Dienstag in einer Video-Umfrage in der Kamener Fußgängerzone gefragt.

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