So soll das geplante Kombibad in Kamen-Mitte aussehen. Kann im Fall eines Neubaus die Kleinschwimmhalle in Heeren-Werve weiterbestehen? © GSW
Themencheck zur Kommunalwahl

Video-Serie: Wie die Kleinschwimmhalle Heeren zu retten ist

Die Spitzenkandidaten der Kommunalwahl in Kamen stellen sich in einer Video-Serie aktuellen Fragen: In der zweiten Folge geht es um die bedrohte Schwimmhalle in Heeren und Neubaupläne für ein Kombibad in Kamen-Mitte.

Wer will was für Kamen? Die inhaltlichen Unterschiede zwischen den Kandidaten der Kommunalwahl sind mitunter unscharf. Deshalb hat der Hellweger Anzeiger die sieben Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zum „Themencheck“ gebeten, damit sie Stellung zu aktuellen Themen beziehen. Die Antworten erscheinen bis zur Kommunalwahl am 13. September in einer Video-Serie.

Ist der Erhalt der Kleinschwimmhalle Heeren-Werve mit dem Neubau eines Kombibads in Kamen-Mitte vereinbar?

Themencheck

Wer macht mit?

  • In der Video-Serie kommen alle sieben Spitzenkandidaten- und kandidatinnen zu Wort: Daniel Heidler (SPD), Ralf Eisenhardt (CDU), Anke Dörlemann (Bündnis 90/Die Grünen), Klaus-Dieter Grosch (Die Linke), Helmut Stalz (Freie Wähler), Heike Schaumann (FDP) und Ulrich Lehmann (AfD).
  • Haben Sie Fragen an die Ratskandidaten? Schicken Sie diese an [email protected] mit dem Betreff „Meine Frage zur Kommunalwahl 2020“. Diese können wir dann am 9. September bei einer Podiumsdiskussion stellen.

Der zweite Teil der Video-Serie dreht sich um die Neubaupläne für ein Ganzjahresbad („Kombibad“) am Standort des Freibads Kamen-Mitte sowie die möglichen Auswirkungen. Die Planungen des Architekturbüros Geising & Böker sehen ein Schwimmbad vor, das sowohl das Vereins- als auch das Schulschwimmen aufnehmen kann und auch noch Zeiten fürs öffentliche Schwimmen lässt. Das neue Bad wurde so konzipiert, dass es alle anderen Bäder in Kamen ersetzen kann. Doch es gibt Bedenken, ob die Kapazität ausreicht; und gegen die Aufgabe der Kleinschwimmhalle Heeren-Werve regt sich Bürgerprotest. Und dann sind da noch die Kosten, die sich aufsummieren, wenn sowohl ein neues Kombibad gebaut als auch die marode Kleinschwimmhalle saniert wird. Allein die Baukosten für das Kombibad wurden von den Architekten auf 28,1 Millionen Euro brutto beziffert. Hier sind die Antworten der sieben Spitzenkandidaten.

Video

Video-Serie Kamen Teil 2 Bäder

Alle Folgen der Video-Serie

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Redaktion Kamen
Jahrgang 1973, aufgewachsen im Sauerland, wohnt in Holzwickede. Als Redakteur seit 2010 rund ums Kamener Kreuz unterwegs, seit 2001 beim Hellweger Anzeiger. Ab 1994 Journalistik- und Politik-Studium in Dortmund mit Auslandsstation in Tours/Frankreich und Volontariat bei den Ruhr Nachrichten in Dortmund, Lünen, Selm und Witten. Recherchiert gern investigativ, zum Beispiel beim Thema Schrottimmobilien. Lieblingssatz: Der beste Schutz für die liberale Demokratie ist die Pressefreiheit.
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Carsten Fischer
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