VHS Kamen verschiebt Kurse wegen des Lockdowns

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Abstand halten und beim Platz verlassen die Maske aufsetzen: So lief der Corona-Betrieb in der VHS Kamen. Im November fallen viele Kurse wegen der neuen Corona-Verordnung aus. © Stefan Milk
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Ab Montag greift der Teil-Lockdown, durch den das öffentliche Leben massiv heruntergefahren wird. Schulen und Kitas sollen geöffnet bleiben, dafür müssen andere Einrichtungen schließen. Obwohl das Wort „Schule“ auch in der Volkshochschule Kamen steckt, zählt die Einrichtung allerdings nicht so ganz zu den Institutionen, die offen bleiben dürfen.

Nicht so ganz, weil zwar die meisten Kurse entfallen, einige aber weiter stattfinden dürfen. „Unser gesamtes reguläres Kursangebot wird für den gesamten Monat November ruhen“, teilte VHS-Chef Thomas Freiberger Schülern und Dozenten am Freitag mit.

Das Kursgeschehen in Präsenzform werde demnach für den Zeitraum 2. November bis einschließlich 30. November unterbrochen. Nach derzeitigem Stand dürfen diese Kurse ab Dezember wie gewohnt fortgeführt werden. Die VHS bemühe sich, ausgefallene Kurse am Semesterende nachzuholen oder durch Online-Angebote zu kompensieren.

„Ausgenommen von dieser Regelung sind berufsbildende Kurse und Integrationskurse. Diese Kurse werden weiterhin wie gewohnt in der VHS stattfinden“, so Freiberger. Er bittet zudem darum, nicht anzurufen. Das VHS-Team wird Betroffene noch einmal schriftlich informieren.

Laut NRW-Verordnung sind Ausbildungs- und berufsbezogene Aus- und Weiterbildungsangebote der Volkshochschulen zulässig, während andere Bildungsangebote ausgesetzt werden müssen. Das erklärt auch die Differenzierung der VHS-Kurse in Kamen.