Vermieter Vivawest distanziert sich von Pfefferabwehr gegen Hunde

dzÄrger um Hundekot

Die Mieterin eines Mehrfamilienhauses in Heeren-Werve brachte Hundebesitzer gegen sich auf, weil sie mutmaßlich Pfeffer auf dem Rasen verstreute. Die Wohnungsfirma Vivawest distanziert sich von der Aktion.

Kamen, Heeren-Werve

, 06.11.2019, 14:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Fall der umstrittenen Pfeffer-Abwehr gegen Hunde in einem Vorgarten in Heeren-Werve hat sich das Wohnungsunternehmen Vivawest eingeschaltet. Die von Hundehaltern kritisierte Abwehrmaßnahme war offenbar nicht mit der Vermieterin der Wohnungen an der Märkischen Straße abgestimmt.

Vivawest erklärte auf Anfrage der Redaktion, dass man Kontakt zu der Mieterin aufnehmen will, die ein Warnschild aufgestellt hat und hinter der Pfeffer-Streuaktion stecken soll. Vivawest will die Mieterschaft darauf hinweisen, „in Fällen wie dem geschilderten nicht selbst tätig zu werden, sondern solche Vorfälle an uns zu melden, damit wir eine Lösung herbeiführen können“.

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Besorgte Hundebesitzer hatten jeweils am Freitag und am Sonntag die Polizei alarmiert, weil sie vermuteten, dass auf einem Rasen neben dem Bürgersteig Gift verstreut worden war. Die Polizei sah jedoch in der Abwehrmaßnahme gegen Hundekot kein strafbares Verhalten. Bei dem weißen Pulver auf dem Rasen soll es sich um ein Pfeffergemisch handeln.

Erst durch eine Anfrage der Redaktion erfuhr Vivawest von dem Vorfall. Es lägen weder Beschwerden von Hundehaltern noch Beschwerden über „Hundekot unter dem Fenster einzelner Mietparteien“ vor, heißt es in einer Stellungnahme.

Vivawest (früher THS/Evonik Immobilien) besitzt nach eigenen Angaben rund 120.000 Wohnungen in NRW, darunter rund 400 Wohnungen in Kamen.

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Dieses weiße Pulver versetzte Hundebesitzer in Sorge. © privat

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