Auch die Stadt Selm hat entschieden, ob den Eltern die Kita-Gebühren erlassen werden. © picture alliance/dpa
Coronavirus in Kamen

Trotz des verschärften Lockdowns bringen mehr Eltern ihre Kinder zur Kita-Notbetreuung

Kitas und Schulen bieten zurzeit nur eine Notbetreuung an. In den Schulen sind in der ersten Woche des verschärften Lockdowns eher wenige Kinder. In den Kitas ist die Zahl indes angestiegen.

Der verlängerte Lockdown stellt viele Eltern vor eine Herausforderung. Besonders mit jüngeren Kindern, die nicht alleine bleiben können und vielleicht auch Hilfe im Home-Schooling brauchen, wird der Alltag zwischen Beruf und Betreuung zur Herkulesaufgabe.

Nicht immer ist es möglich, die Kinder zu Hause zu lassen. Da ist es hilfreich, dass die Schulen und Kitas eine Notfallbetreuung anbieten. Diese wird auch von einigen Eltern in Anspruch genommen. In dieser Woche ist die Zahl der betreuten Kinder in Kamen trotz des verschärften Lockdowns leicht gestiegen. Das zeigen die täglichen Zahlen, die der Stadt vorliegen. Am Freitag wurden demnach in den Kamener Kitas insgesamt 301 Kinder betreut, am Montag waren es 349 und am Dienstag 374. Der Bedarf steigt offensichtlich nach dem Ende der verlängerten Weihnachtsferien und zahlreicher Urlaube.

In den weiterführenden Schulen ist der Bedarf deutlich geringer. Für die fünften und sechsten Klassen gibt es aber ebenfalls ein Betreuungsangebot. An der Gesamtschule werden zurzeit vier Schüler betreut, an der Realschule zwei und ab nächster Woche drei, am Gymnasium ist es nur ein Schüler und an der Hauptschule wurde bislang gar keine Notbetreuung angemeldet.

Die Zahlen der Grundschulen werden noch zusammengetragen.

Über die Autorin
Jahrgang 1991. Vom Land in den Ruhrpott, an der TU Dortmund studiert, wohnt jetzt in Bochum. Hat zwei Katzen, liest lieber auf Papier als am Bildschirm. Zu 85 Prozent Vegetarierin, zu 100 Prozent schuhsüchtig.
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