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Traurige Gewissheit nach dem Badeunfall

Austauschschüler tot geborgen

Jetzt hat sich der traurige Verdacht bestätigt. Der 18-jährige Austauschschüler aus Taiwan, der vor dem Abschluss seines einjährigen Aufenthaltes stand, wurde leblos in der Weser entdeckt.

Kamen

, 11.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Traurige Gewissheit nach dem Badeunfall

Der 18-jährige Austauschschüler ist am Dienstag leblos aus der Weser geborgen worden. © Polizei

Jetzt ist es traurige Gewissheit: Der seit einem Badeunfall vom vergangenen Freitag in Minden vermisste Austauschschüler aus Kamen hat nicht überlebt. Er wurde am Dienstag tot aus der Weser geborgen.

Am Dienstagmorgen gegen sechs Uhr hatte ein Spaziergänger an der Weser die furchtbare Entdeckung gemacht und sie über den Notruf der Polizei gemeldet. Die Bergung wurde von Einsatzkräften der Wasserschutzpolizei Minden sowie der Feuerwehr Minden im Bereich Todtenhausen vollzogen, wie die Polizei am Dienstag meldete. Der Fundort war etwa fünf Kilometer von der Stelle entfernt, an der der Mann aus Taiwan beim Baden abgetrieben war. Die geborgene Person wurde kurze Zeit später identifiziert. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld soll der Leichnam noch in dieser Woche obduziert werden. „Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Ursache des Unglücks laufen noch“, hieß es am Dienstag. Der junge Mann wurde seit den Abendstunden des Freitags nach einem Badeunfall vermisst. Umfangreiche Suchmaßnahmen am Wochenende von Polizei und vielen weiteren Rettungskräften wurden am Samstag ergebnislos abgebrochen. Der 18-jährige Austauschschüler aus Taiwan stand vor dem Abschluss seines Austauschjahres, das er in Kamen und Bergkamen verbrachte hatte, und befand sich im Abschlusszeltlager an der Weser.

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