Eine mutmaßliche Trunkenheitsfahrt seines Freundes bringt einen Bergkamener auf die Anklagebank. Denn er hatte behauptet, dieser wäre nicht gefahren. Das war offenbar nicht die Wahrheit.
Eine mutmaßliche Trunkenheitsfahrt seines Freundes auf einem Motorrad (Symbolbild) bringt einen Bergkamener auf die Anklagebank. Denn er hatte behauptet, dieser wäre nicht gefahren. Das war offenbar nicht die Wahrheit. © picture alliance/dpa
Trunkenheitsfahrt

Teure Freundschaft: Falschaussage für Kumpel geht nach hinten los

Eigentlich wollte der 36-jährige Bergkamener seinen Freund vor der Strafe für eine Trunkenheitsfahrt schützen. Das geht mit einer Falschaussage aber nach hinten los. Und es geht ins Geld.

Mutmaßlich, weil er seinen Kumpel vor einer Strafe wegen Trunkenheitsfahrt bewahren will, sagt ein 36 Jahre alter Mann aus Bergkamen am 15. Dezember des vergangenen Jahres im Amtsgericht Kamen im Prozess gegen den Kumpel falsch aus. Dem Freund wird vorgeworfen, betrunken Motorrad gefahren zu sein. Der Bergkamener gibt als Zeuge an, ganz sicher zu sein, dass der Kumpel nicht gefahren war.

Verfahren wegen Falschaussage und versuchter Strafvereitelung

Freundschaftsdienst kommt 36-Jährigem teuer zu stehen

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Ist im Land Brandenburg geboren, fühlt sich seit 2008 in Nordrhein-Westfalen wohl. Nach ihrem Volontariat und einer zweijährigen Redaktionatätigkeit hat sie ihre Liebe für die Gerichtsberichterstattung entdeckt. Seither ist sie in vielen Sitzungssälen anzutreffen.
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