Stillgelegt – Zum Ausstieg aus der Kohle

dzAusstellung im Technopark

Vor etwa drei Jahren begann Claus Marklseder in stillgelegten Zechen zu fotografieren. Seine Ausstellung „Stillgelegt“ ist ab dem 30. August im Technopark zu sehen.

Kamen

, 19.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Claus Marklseder fotografiert seit 30 Jahren, hauptsächlich Landschaften, Details und Industriekultur. Vor etwa drei Jahren begann er, in stillgelegten Zechen von Hamm bis Kamp Lintfort zu fotografieren. Über anderthalb Jahre dauerten seine Exkursionen in die Kathedralen des Bergbaus. Er wollte dabei den morbiden Charme der stillgelegten Zechen im Ruhrgebiet einfangen. Deshalb hat er die Fotos bewusst in Schwarz-Weiß gemacht.

Einen Teil dieser dort entstandenen Bilder stellt er unter dem Titel „Stillgelegt – Zum Ausstieg aus der Kohle“ vom 30. August bis Mitte Oktober im Technopark Kamen aus. „Dies soll ein kleiner Baustein gegen das Vergessen dieser Epoche und gleichzeitig eine Hommage an den Bergbau aus Claus Marklseders Sicht der Dinge sein“, heißt es in der Ankündigung. „Erst zögerte man, denn eigentlich ist dort Fotografieren verboten“, so Marklseder über die fotografische Arbeit unter Tage. Aber dann hatte er Glück, bekam Kontakt zum obersten Chef der RAG. Man klärte, wie Marklseder versichert würde, wenn er die riesigen alten Zechenareale besucht und stellte ihm einen Begleiter an die Seite, der dem Fotografen auch viele Informationen gab.

Die Ausstellung wird am 30. August, 19.30 Uhr, durch den Kulturausschussvorsitzenden der Stadt Kamen, Daniel Heidler, im Technopark Kamen eröffnet. Die Kunsthistorikerin Anke Schmich führt in die Arbeiten von Marklseder ein. Die musikalische Begleitung übernimmt der Bergmanns-Chor MGV Harmonie Zeche Victoria Lünen mit der Sängervereinigung Oberaden/Beckinghausen. Alle Interessierten sind eingeladen.

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