Der Radfahrbeauftragte Matthias Breuer im neuen Radparkhaus am Willy-Brandt-Platz. Dort stehen etwa hundert Parkplätze zur Verfügung. Die Auslastung ist hoch.
Der Radfahrbeauftragte Matthias Breuer im neuen Radparkhaus am Willy-Brandt-Platz. Dort stehen etwa hundert Parkplätze zur Verfügung. Die Auslastung ist hoch. © Marcel Drawe
Radfahren und Energiekrise

Stadtplaner sieht überall Räder: „Bin überrascht, wie viele das sind“

Die Energiekrise treibt die Menschen aufs Rad, wenn Muskelkraft der neue Kraftstoff ist. Die große Zahl der Stellplätze, die stark angewachsen ist, erleichtert den Umstieg aufs Rad.

Matthias Breuer, Radfahrbeauftragter im Rathaus, freut sich, wenn er durch die Innenstadt geht. „Ich bin überrascht, wie viele Fahrräder hier überall stehen“, sagt der 54-jährige Stadtplaner. Dass das Fahrradfahren seit einiger Zeit extrem boomt, kann man in der Kamener Fußgängerzone allein daran erkennen, wie viele Räder dort stehen – eine ganzer Fuhrpark aus Speichen und Sätteln allein vor dem Kaufhaus „Kamen Quadrat“. Und vor dem Restaurant „En Place“ auf dem Alten Markt. Die Innenstadt – sie ist wie gerädert, im besten Sinne, versteht sich.

Muskelkraft ist der neue Kraftstoff

Radparkhaus ist bald auch mit dem Handy zu öffnen

Abstellanlage am Ende der Kampstraße wird gut genutzt

Ein im besten Sinne unvollendet bleibendes Projekt

Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1968, aufgewachsen in mehreren Heimaten in der Spannbreite zwischen Nettelkamp (290 Einwohner) und Berlin (3,5 Mio. Einwohner). Mit 15 Jahren erste Texte für den Lokalsport, noch vor dem Führerschein-Alter ab 1985 als freier Mitarbeiter radelnd unterwegs für Holzwickede, Fröndenberg und Unna. Ab 1990 Volontariat, dann Redakteur der Mantelredaktion und nebenbei Studium der Journalistik in Dortmund. Seit 2001 in Kamen. Immer im Such- und Erzählmodus für spannende Geschichten.
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