SPD drängt auf zügige Entscheidung für Bäder-Neubau

dz28-Millionen-Euro-Projekt

Mit einem Ja zum Neubau eines Ganzjahresbads in Kamen will die SPD möglichst zügig in eine Abstimmung im Stadtrat gehen. „Wir wollen jetzt Klarheit“, sagte Fraktionschef Daniel Heidler.

Kamen

, 01.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Die SPD hat sich in dieser Woche in einem fraktionsinternen Grundsatzbeschluss für den Neubau eines schätzungsweise 28 Millionen Euro teuren Ganzjahresbads („Kombibad“) ausgesprochen. Damit sind mögliche letzte Zweifel ausgeräumt, dass die SPD doch noch die Alternative vorziehen könnte – die rund 3,3 Millionen Euro teurere Sanierung des verfügbaren Altbestands (Hallenbad Kamen-Mitte, Kleinschwimmhalle Heeren, Freibad Kamen). Gutachter haben davon unter anderem aus Kostengründen abgeraten. Die Uhr tickt, die Baupreise steigen.

Der Grundsatzbeschluss pro Kombibad fiel bereits am Montag in einer Fraktionssitzung. Das Kombibad sichere die Funktionen aller Kamener Bäder, heißt es zur Begründung. Auf die CDU-Forderung, verbindlich den Erhalt der Heerener Kleinschwimmhalle zu erklären, geht die SPD nicht ein. Sie erklärt aber, die „Optionen für die Kleinschwimmhalle“ prüfen zu wollen.

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So sehen die Pläne für das Kamener Kombibad aus

Das Architekturbüro Geising & Böker hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für ein ganzjähriges nutzbares "Kombibad" in Kamen vorgelegt.
07.11.2018
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Das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen vorgelegt.
Vorgesehener Standort für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen ist das Gelände des heutigen Freibads Kamen.
Das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen vorgelegt.
Das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen vorgelegt.
Das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen vorgelegt.
Das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen vorgelegt.© Geising & Böker
Das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen vorgelegt.© Geising & Böker
Das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen vorgelegt.© Geising & Böker
Das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen vorgelegt.© Geising & Böker
Das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen vorgelegt.© Geising & Böker
Technische Daten des Neubaus: Das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen vorgelegt.© Geising & Böker/GSW
Gegenüber einem früheren Grobentwurf des Gutachterbüros GMF ist Grundfläche der aktuellen Planung größer geworden. © Geising & Böker/GSW
Der Vergleich der bisherigen Grobplanung und des jetzt vorgelegten Entwurfs. Das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen vorgelegt.© Geising & Böker
Aktuelle Kostenschätzungen: Das Architekturbüro Geising & Böker aus Vechta hat im Auftrag der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen einen Entwurf für den Neubau eines ganzjährig nutzbaren "Kombibads" in Kamen vorgelegt.© Geising & Böker/GSW

Mit dem Ja der SPD zum Kombibad wächst der Druck auf Bürgermeisterin Elke Kappen (SPD), eine Abstimmung im Stadtrat noch vor der Sommerpause zu organisieren. Denn Fraktionschef Heidler sagt: „Entscheiden möchten wir so früh als möglich, am liebsten vor der Sommerpause. Wir wollen jetzt Klarheit.“ Ob die Abstimmung zustandekommt oder aber erst nach der Sommerpause erfolgt, hängt nach Heidlers Einschätzung davon ab, ob sich die drei Eignerkommunen der für den Bäder-Neubau zuständigen Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) einig werden. Bei den sogenannten Konsortialgesprächen geht es um die gerechte Verteilung der Kosten für die Bäder – zwei Neubauprojekte in Kamen und Bergkamen sowie das vorhandene Bad in Bönen.

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