Spachtel für den Sesekepark

dzSchaden provisorisch ausgebessert

Schaden am hügelig modellierten Fallschutz des Spielplatzes im Sesekepark provisorisch beseitigt. Mit fester Kunststoffmasse wurden auch die unerlaubt eingeritzten Zeichen ausgespachtelt.

Kamen

, 23.10.2018, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der erste große Vandalismus-Schaden im Sesekepark ist provisorisch beseitigt. Das Loch, das gewaltsam in den Prallschutzboden gebrochen wurde, ist mit einer festen Kunststoffmasse versiegelt worden – der geschotterte Boden, der unter dem Weichboden sichtbar geworden war, ist verschwunden. Auch die Zeichen, die Unbekannte kurz nach dem Verlegen in die noch nicht ausgehärtete Masse geritzt hatten, sind ausgespachtelt worden. „Das ist vorerst nur übergangsweise so vorgesehen, damit der Schaden nicht noch größer wird“, so Stadtsprecher Hanno Peppmeier. Später werde der beschädigte Bereich mit dem Original-Material versehen.

Unbekannte hatten vor etwa einer Woche den Fallschutz beschädigt. Das Flatterband, das seitdem den Bereich abschirmte, ist am Montag wieder eingerollt worden. Damit ist das sogenannte Mehrgenerationenband, das aus verschiedenen Fitnessgeräten vor allem für Erwachsene besteht, wieder uneingeschränkt nutzbar.

Es fehlt allerdings ein Handgriff der Armkurbel, die beidhändig gedreht werden muss. Es gibt zudem einen Rückentrainer und ein Nordic-Walking-Gerät, mit dem man sozusagen durch die Luft spaziert.

Das Generationenband ist nur einer von drei großen Spielbereichen, zu denen neben der Fischreuse auch ein Wasserspielplatz zählt: Dort stehen eine Archimedische Spindel, mit der Wasser gefördert werden kann, zwei Pumpen, die auf Knopfdruck Wasser speien, und mehrere Wasserschieber, mit denen das Wasser gestaut und wieder abgelassen werden kann. Einen weiteren Spielbereich bildet im sportlichen Sinne das Beachvolleyballfeld, das im Rücken der Hochstraßenauffahrt liegt.

Obwohl jetzt einige Müllbehälter aufgestellt worden sind, gibt es immer noch einige Zeitgenossen, die rücksichtslos ihren Unrat weiter in die Gegend werfen – vor allem vor die Betonsockel am direkt am Seseke-Ufer.

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