So soll es mit der Stadthymne weitergehen

dzKamen-Lied „Glückauf!“

Nach den positiven Reaktionen auf das Kamen-Lied „Glückauf!“ steht die Frage im Raum, wie es mit der Stadthymne weitergehen soll. Der Komponist Reinhard Fehling hat bereits Ideen.

Kamen

, 01.10.2018, 13:37 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kaum ist die Ur-Aufführung der von Reinhard Fehling komponierten Stadthymne im Rahmen des großen Konzertes zum 50. Stadtjubiläum verklungen, stehen schon die nächsten Planungen an, was mit dem Musikstück namens „Glückauf!“ passieren soll. „Die Reaktionen waren über alle Maße positiv“, freut sich der Kamener Komponist, der die Hymne eigens für das Konzert anfertigte. Schon vor der Uraufführung am vergangenen Samstag in der Kamener Konzertaula hatte Fehling Zukunftspläne für sein Stück geschmiedet, falls es gut aufgenommen werden sollte.

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„Wenn man die Hymne verbreiten möchte, muss man auch andere Kamener Gruppen gewinnen“, sagt Fehling. Dabei denkt der Kamener etwa an die vielen Musikvereine, -gruppen und Orchester in der Sesekestadt. Auch wenn am Samstag die sinfonische Version der Hymne erklang, seien auch andere Versionen des Stückes möglich, etwa für Bläser oder für kleinere Gesangsgruppen mit Gitarrenbegleitung. Auch die Idee, eine Slow-Punk-Version des Stückes zu erarbeiten, sei bereits an Fehling herangetragen worden. „Ich bin da wie immer zu jeder Schandtat bereit“, sagt der Musiker schmunzelnd.

Gut angekommen ist das Stück auch bei der Stadtverwaltung. „Es ist ja immerhin unsere Hymne“, sagt Jörg Höning vom Kulturamt, „wir wollen, dass diese Hymne nicht unter Verschluss liegt.“ Eine Idee, um dies zu verhindern, sei, das Musikstück auf die Internetseite der Stadt Kamen zu packen. Von der Aufführung am vergangenen Samstag gebe es eine Aufnahme, die noch diese Woche fertiggestellt werden soll. Doch daran anschließend gilt es, noch einige Hindernisse zu überwinden. Zum einen muss die Idee noch von den zuständigen Instanzen abgesegnet werden, zum anderen stehen noch einige technische Fragen im Raum. An welcher Stelle soll die Hymne etwa konkret auf der Seite stehen? Sollte man das Stück eventuell auch mit einem Video verbinden? Und auch die Frage nach den Urheberrechten ist noch nicht abschließend geklärt.

„Am schönsten wäre ein Ereignis, bei dem alle verschiedenen Versionen aufgeführt werden“, schwärmt Fehling. Doch das ist zu diesem Zeitpunkt noch Zukunftsmusik.

Wer die Kamen-Hymne gerne in einer Version für seine Musikgruppe haben möchte, kann mit Fehling unter Tel. (02307)22269 Kontakt aufnehmen.
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