Sido lässt ihn fallen. Aber nicht Nico Santos: Lucas Rieger im Halbfinale bei Voice of Germany

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Nachwuchskünstler Lucas Rieger hat es geschafft. Auch wenn er von Sido abgewählt wird, erhält er eine zweite Chance und qualifiziert sich für das Halbfinale bei „The Voice of Germany“.

Kamen

, 01.11.2019, 01:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lucas Rieger hat es geschafft. Er steht im Halbfinale der Castingshow „The Voice of Germany“, die am Sonntag, 3. November, ab 20.15 Uhr live aus Berlin auf dem Sender Sat1 ausgestrahlt wird.

Zwar schaffte es Rieger bei den sogenannten „Sing offs“ am Donnerstagabend nicht, sich direkt zu qualifizieren, weil sich sein Coach Sido für zwei andere Teilnehmer entschied.

Nach der Sendung erhielt der 19-jährige Kamener allerdings einen Anruf von Nico Santos, der einigen ausgeschiedenen Kandidaten eine zweite Chance einräumt. Und Lucas zählt seit Donnerstagabend zu den zwei Comeback-Stage-Gewinnern, die dann am Sonntag in Berlin auf der Bühne stehen.

Sido lässt ihn fallen. Aber nicht Nico Santos: Lucas Rieger im Halbfinale bei Voice of Germany

Lucas Rieger hat sich voll und ganz der früheren Zeit des Blues und Rock‘n‘Roll verschrieben, kleidet sich entsprechend mit Hemd, Sakko und Krawatte und nutzt auch eine funktionstüchtige Taschenuhr. Seine Frisur bringt er dazu mit reichlich Pomade in Form. © SAT.1/ProSieben/Thomas Pritschet;

Lucas muss genügend Anrufer mobilisieren

Damit hat er auch noch die Chance, ins Finale einzuziehen. Diese ist vielleicht gar nicht so klein, weil jetzt nicht mehr die Coaches allein entscheiden, sondern die Zuschauer.

Lucas muss nur genügend Anrufer mobilisieren, die an dem Sonntagabend für ihn anrufen.

Er ist überzeugt, dass seine Heimatstadt hinter ihm steht. „Als Lokalpatriot aus Kamen kann ich sagen: Es ist schön in einer Kleinstadt zu leben, in der sich fast jeder kennt. Ich hoffe, dass ich viele Menschen mobilisieren kann, damit sich auch noch dieser Traum erfüllt“, sagt er im Gespräch mit der Redaktion.

Er ist nun bereits in Berlin, um sich auf die Sonntagsshow vorzubereiten, die erstmals live ausgestrahlt wird - im Gegensatz zu den bisherigen Shows, die aufgezeichnet wurden.

„Jetzt wird es richtig, richtig stressig“, sagt er, glaubt aber nicht, dass er aufgeregter sein wird als bei den vorigen Shows, die ja ebenso vor Kamera und Publikum aufgezogen wurden.

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Neue Popularität macht sich bemerkbar

Die neue Popularität hat ihm nunmehr die ersten Auftritte außerhalb von „The Voice“ verschafft.

Auf zwei Konzerten hat er in Kiel mit seinem neuen Voice-Freund Jakob Rauno gespielt, am 23. November folgt ein Gig in Neustadt an der Weinstraße - ein Konzert, drei Mal 45 Minuten, in einer Eishalle vor einer Schar Schlittschuhlaufender.

Mit Jakob Rauno plant er nun einen Podcast über Musik und Musikwissen, der alle zwei Wochen ausgestrahlt werden soll, möglicher Titel: „Hallo Werner!“

Der steigende Bekanntheitsgrad macht sich auch im Alltag bemerkbar. Wie an der Kauflandkasse, wo die Kassiererin sagte: „Bis du nicht der Sänger von The Voice?“ Oder im Post-Shop, als die Mitarbeiterin sagte: „Kenn ich Sie irgendwoher?“

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Auf Videoclip führt Lucas hinter die Kulissen

Na klar, sie kennt ihn. Weiter zuträglich sind auch die Videoclips, die auf der Website „Von The Voice“ zu sehen sind. Wie das 15 Minuten lange Special mit Stefanie Stuber. Die Talente nehmen den Zuschauer mit hinter die Kulissen. Wie bereiten sie sich auf die Sing Offs vor und was machen sie in ihrer Freizeit, wenn sie gerade mal nicht proben oder gecoacht werden? Auch die Herzchen-Quote auf der Internetseite, wo jeder Fan ein Like geben kann steigt weiter. Sie liegt nun bei 28.225. Und die Follower-Zahl auf seinem Instagram-Account ist noch einmal um 400 auf jetzt etwa 2000 gestiegen. Das gibt Hoffnung, dass viele am Sonntag anrufen werden. Denn Sidos Kritik, dass Lucas‘ Stimme zu dünn sei, teilen andere Experten nicht. Die Vocal-Coaches, so Rieger, hätten ihm bescheinigt, dass er einen großen Stimmumfang habe. „Klar, ich bin keine Mariah Carey, komme mit meiner Stimme aber sehr hoch und sehr tief.“ Und wenn er dann tatsächlich ins Finale kommt: „Dann werde ich mich natürlich freuen, ganz doll!“

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