Schwerer Unfall auf der A2: Fünf Verletzte im Pfingst-Verkehr kurz hinter dem Kamener Kreuz

dzUnfall auf Autobahn

Zum Auftakt des Pfingstreiseverkehrs ereignet sich ein schwerer Unfall auf der A2 im Kamener Kreuz. Neun Personen sind beteiligt, fünf davon verletzen sich leicht. Zwei Wagen kollidierten.

Kamen

, 29.05.2020, 17:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zum Auftakt des Pfingstreiseverkehrs gleich ein schwerer Unfall auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Oberhausen. Als Feuerwehrleute und Rettungskräfte, die etwa mit einem halben Dutzend Fahrzeugen aus Kamen angerückt waren, vor Ort eintrafen, bot sich ihnen nicht der befürchtete Anblick. Denn gemeldet war eine Kollision mit bis zu neun Verletzten. Glücklicherweise verlief der Unfall glimpflich. Von den neun Insassen der beiden Fahrzeuge wurden fünf leicht verletzt, sofort notärztlich versorgt und zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

Ein Wagen musste abgeschleppt werden nach dem Unfall, der sich am späten Nachmittag auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover ereignete.

Ein Wagen musste abgeschleppt werden nach dem Unfall, der sich am späten Nachmittag auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover ereignete. © Neumann

Unfall sorgt nur kurzzeitig für Stau

Der Unfall, der sich in Fahrtrichtung Hannover in Höhe des Kamener Kreuzes am Freitag etwa um 16.25 Uhr ereignete, sorgte nur kurzzeitig für Stau, der sowohl aus Feierabendverkehr als auch dem beginnenden Reiseverkehr Richtung Nord- und Ostsee bestand. Kollidiert war im Vorfeiertags-Stop-and-Go ein Opel Astra aus Lünen, der offenbar nicht rechtzeitig bremsen konnte, mit einem vor ihm fahrenden Mercedes aus Soest. Während der Mercedes nur leicht an der Stoßstange lädiert war und fahrbereit blieb, musste der Opel abgeschleppt werden. Kühlergrill, Stoßstange waren verformt, eine Leuchte gesplittert. Das Auto wurde schon etwa eine Dreiviertelstunde später an den Haken genommen und auf den Abschleppwagen gezogen.

Einsatz auf Standstreifen zwischen Fahrbahn und Parallelspuren

Nach dem Unfall, der sich auf der linken Fahrspur ereignete, reagierten andere Verkehrsteilnehmer besonnen, sodass die Unfallwagen auf den Standstreifen geschoben werden konnten. Auf dem Standstreifen, der noch neben den aus dem Verkehrskreuz kommenden Parallelspuren lag, spielte sich dann auch der weitere Rettungseinsatz ab, während der Verkehr störungsfrei weiter laufen konnte.

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