Größere Balkone, neue Fenster und Fassaden: Millionen-Invest der WBG in ihre Mietshäuser

dzWohnen in Kamen

Die WBG Lünen ist mit 1200 Wohnungen größter Anbieter in Kamen. Ab Februar beginnt ein Investitionsprogramm über eine Million Euro. Das Geld fließt hauptsächlich in Häuser an der Dürerstraße.

Kamen

, 18.01.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Millionen-Invest für schönes Wohnen: Die Wohnungbaugenossenschaft Lünen investiert in diesem Jahr 1,3 Millionen Euro in ihren Kamener Bestand. Die WBG ist mit 1200 Wohnungen größter Anbieter von Mietwohnungen in Kamen.

„Mit dem Invest wollen wir die Wohnungen auf den heutigen Stand bringen“, kündigte Prokurist Heinrich Moch jetzt im Gespräch mit unserer Redaktion an.

Die Mieter haben mit Aufschlägen zu rechnen, überwiegend bleiben Mieterhöhungen aus.

Große Vorsatzbalkone ersetzen Altbalkone

Das Geld fließt vor allem an die Dürerstraße. Etwa 800.000 Euro werden dort in die vier Gebäude mit den Hausnummern 14, 16, 18 und 20 investiert. Und das durchaus aufwendig mit dem Abriss der alten Balkone, die durch größere Vorsatzbalkone ersetzt werden. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Februar vorgesehen.

„Die bisherigen Balkone sind sehr klein und nicht mehr zeitgemäß“, so Moch. Mit sieben bis neun Quadratmeter werden sie nun etwa doppelt so groß. „Das ist eine deutliche Verbesserung“, ergänzt er.

Insgesamt fließen 8,1 Millionen Euro in den Wohnungsbestand

Insgesamt investiert die WBG 8,1 Millionen Euro in den Wohnungsbestand in Lünen, Kamen, Bergkamen, Unna, Selm und Lüdinghausen. Auf Kamen entfallen etwa 1,3 Millionen Euro.

An der Dürerstraße, dem Großprojekt dieses Jahres, werden 24 Wohnungen saniert, nicht nur mit neuen Balkonen, sondern auch mit neuen Fenstern, elektrischen Rollläden und zusätzlicher Wärmedämmung.

Ein Mietaufschlag soll nach der Sanierung folgen. Zu rechnen sind laut Moch mit etwa 70 Cent pro Quadratmeter. Bei einer 70 Quadratmeter großen Wohnung sind es damit 49 Euro mehr. „Wir decken damit lediglich 25 Prozent der Investitionskosten ab“, so Moch, der den Aufschlag als moderat bezeichnet.

Weitere Investition an der Barbarastraße

Die zweite größere Investition betrifft die Wohnungen an der Barbarastraße mit den Hausnummern 2, 4, 6 und 8. 24 von 66 Wohneinheiten erhalten neue Fenster, Treppenhäuser und Fassadenanstrich.

Dort soll es keine Mieterhöhungen geben. Die 42 anderen Wohnungen wurden bereits im Vorjahr saniert. Die Wohnungsbaugenossenschaft Lünen wurde im Jahr 1937 gegründet. Sie ging aus der bereits 1926 gegründeten Reichsbund-Siedlung hervor.

Jetzt erhalten Mieter ein lebenslanges Wohnrecht – sie sollen damit vor Eigenbedarfskündigungen und Immobilienspekulationen geschützt werden.

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