Schnelles Internet für noch mehr Bereiche, damit weiße Flecken kleiner werden

dzBreitband-Ausbau

Gewerbegebiete wie das Südfeld gingen bislang beim Ausbau des schnellen Internets leer aus. Nun zeichnet sich eine neue Chance auf einen Glasfaseranschluss in unterversorgten Bereichen ab.

Kamen

, 23.11.2018, 18:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stadt Kamen will aus einem neu gestarteten Sonderprogramm des Bundes jeweils bis zu eine Million Euro beanspruchen.

Weiße Flecken beim Highspeed-Internet sollen kleiner werden. Was ein weißer Fleck ist, legt der Fördergeber nach dem Neustart des Sonderprogramms jetzt weniger streng aus. Bislang galten alle Bereiche, die eine Bandbreite von mindestens 30 Megabit pro Sekunde vorweisen konnten, als ausreichend versorgt. Das geht jedoch laut Kritikern an der Realität, wo Bandbreiten im Gigabit-Bereich benötigt werden, vorbei. „Die Aufgreifschwelle wurde verändert, das ist sehr gut für unsere Unternehmen“, sagte Wirtschaftsförderin Ingelore Peppmeier im Wirtschaftsausschuss des Stadtrats.

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Die Fördermittel werden 2019 nach dem Windhundprinzip vergeben. „Diese Chance wollen wir unbedingt nutzen“, sagte Peppmeier. Man sei im Kontakt mit der Beratungsfirma Micus sowie dem Eigenbetrieb Breitband Bergkamen, der den Ausbau eines Glasfasernetzes für Kamen, Bergkamen und Bönen vorantreibt. Der Kamener Stadtrat soll im Dezember durch einen Beschluss die Teilnahme am Sonderprogramm ermöglichen.

Bisherige Breitband-Ausbaupläne in Kamen beziehen sich auf 281 Haushalte, die über eine Bandbreite mit weniger als 16 Megabit pro Sekunde verfügen, und 69 Haushalte, die mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde surfen. Dazu kommen 35 anzuschließende Unternehmen und acht Schulen bzw. die VHS. 50 Kilometer Kabel und Leerrohr sollen verlegt werden. Bis 2021 sollen diese Anschlüsse mit Bandbreiten bis in den Gigabit-Bereich fertig sein.

Eine weitere gute Nachricht gibt es für Schulen: Auch dort soll der Breitband-Ausbau erweitert werden, sodass Astrid-Lindgren-Schule, Eichendorfschule, Jahnschule, Südschule und Josefschule nicht länger aus der Förderung herausfallen könnten.

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