Schief und vor Ort

dz20 Jahre Künstlerbund „Schieferturm“

Seit 20 Jahren gibt es den Künstlerbund „Schieferturm“, der mit Projekten, Ausstellungen und vielseitiger Arbeit die örtliche Kulturlandschaft bereichert.

Kamen

, 28.11.2018, 15:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bilder im Format 80 mal 80 Zentimeter als verbindliche Vorgabe für von der Fantasie beflügelte Arbeiten. Oder eine wuchtige Installation aus kreuz und quer liegenden Schlagbäumen, die daran erinnert, wie wertvoll die Freiheit in einem gemeinsamen Europa ist. Und auch großformatige Werke wie das acht Meter lange Bühnenbild für das „Café Bestiaire“. Der Künstlerbund Schieferturm hat in 20 Jahren viele kulturelle Akzente in der Stadt gesetzt. Die Künstler nennen das jetzt „Schief vor Ort“. So lautet auch der Titel der Jubiläumsausstellung, die am Dienstag, 4. Dezember, 19.30 Uhr, im Haus der Stadtgeschichte eröffnet wird.

Entstanden ist der Künstlerbund aus Diskussionen Kamener Künstler und Teilnehmern einiger VHS-Kurse. Autodidakten und Profis gründeten einen Verein und bezogen die Atelierräume über der Diesterwegschule. „Seitdem ist der Verein nicht mehr aus der Kulturlandschaft der letzten zwei Jahrzehnte wegzudenken“, so Vorsitzende Petra Eckardt.

Schief und vor Ort

Zum Jubiläum ist ein Kunstkalender erschienen.

Im Jubiläumsjahr besonders aktiv

Im Jubiläumsjahr waren die Mitglieder des Künstlerbundes besonders aktiv. Die Ausstellung zum Neujahrskonzert der Musikschule war der Auftakt. Es folgte die Fahrt in die Partnerstadt Montreuil-Juigné mit Beteiligung an den Feierlichkeiten. Gleich im Anschluss folgte in Zusammenarbeit mit der Musikschule die Aktion „Europa ohne Schlagbaum“. „In unserer Nachbarstadt Bergkamen“, so führt Eckardt aus, „folgte die Ausstellung ‚Weiß‘ in der Sohle1.“ Und zum Abschluss des Jubiläumsjahres findet nun die Ausstellung „Schief und vor Ort“ statt. Wie berichtet, ist zum Jubiläum ein Kunstkalender erschienen, der unter anderem während der Ausstellungsdauer im Museum erworben werden kann.

An der Ausstellung beteiligen sich die Mitglieder Fritz Angerstein, Peter Bucker, Burhan Issa, Reiner Denninghoff, Janina Lenckowski, Karl Rogge, Karin und Wolfgang Seim, Lars Schubert, Helga Tinnefeld, Anna Wolfrath, Elisabeth Lea, Gisela Lieberknecht und Petra Eckardt. Zu sehen sind Exponate aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Computerkunst sowie Arbeiten auf Papier. Darüber hinaus erwartet den Besucher ein Rückblick auf 20 Jahre Ausstellungs- und Vereinsleben – eine Werkschau, die zeigt, dass schiefe Kunst Gefühle und Gedanken auch in andere Richtungen lenken kann.

  • Dauer der Ausstellung: 4. bis 8. Dezember, Vernissage: 4. Dezember, 19.30 Uhr, Haus der Stadtgeschichte, Bahnhofstraße 21
  • Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag, 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Freitag 10 bis 12 Uhr und Sonntag 14 bis 17 Uhr
  • Private Führungen können organisiert werden.
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