Rentner fährt betrunken Auto Besuch von der Polizei

Freie Mitarbeiterin
Besuch von der Polizei erhielt ein Kamener, der alkoholisiert nach Hause gefahren sein soll. Die Beamten stellten 1,21 Promille fest.
Besuch von der Polizei erhielt ein Kamener, der alkoholisiert nach Hause gefahren sein soll (Symbolbild). Die Beamten stellten 1,21 Promille fest. © picture alliance/dpa
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Stress mit seiner Lebensgefährtin bringen einen 68-Jährigen immer wieder dazu, in die Spielhalle zu gehen und zu trinken. So auch am 21. März vergangenen Jahres. Bereits morgens um 9 Uhr betritt er die Halle. Während seines dreistündigen Aufenthaltes geht der Kamener immer wieder raus an sein Auto, um dort deponierten Alkohol zu trinken. Gegen Mittag verlässt er endgültig die Spielhalle.

Ein Mitarbeiter macht ihn darauf aufmerksam, dass er zu betrunken zum Fahren sei. Der Rentner ignoriert das und fährt etwa zwei Kilometer nach Hause. Die Spielhallenaufsicht ruft die Polizei. Die Beamten besuchen den Angeklagten zu Hause. Dort stellen sie 1,21 Promille fest.

Richter verhängt Fahrerlaubnissperre von drei Monaten

Im Amtsgericht Kamen gab der 68-Jährige an, davon ausgegangen zu sein, dass er noch fahren könnte und dürfte. Als er zu Hause angekommen sei, habe er noch mehr getrunken. Dann sei die Polizei gekommen.

Der Kamener räumte ein, seinen Alkoholzustand falsch eingeschätzt zu haben. Deswegen verurteilte der Richter ihn wegen fahrlässiger Trunkenheitsfahrt zu 900 Euro Geldstrafe und erließ eine Fahrerlaubnissperre von drei Monaten. „Das war mir eine Lehre“, versprach der Rentner, dass er so etwas nicht mehr machte.