Radwege-Sanierung wird nach Fehlschlag wiederholt

dzHeißer Sommer

Noch eine Reklamation bei der Radwege-Sanierung: Nicht nur wie bereits bekannt beim Schattweg, sondern auch am sogenannten Nebelweg müssen die Bauarbeiter noch einmal anrücken.

Kamen

, 09.10.2018, 14:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Straßenname „Am Nebelweg“ ist in gängigen Stadtplänen nicht verzeichnet, aber Radfahrer, die aus Methler in Richtung Afferde und Südkamen radeln, kennen die beliebte Verbindung. Von der Straße „An der Körne“ in Wasserkurl geht es am südlichen Bachufer entlang in Richtung Osten.

Oder besser gesagt: Ging es. Obwohl der Radweg erst dieses Jahr saniert wurde, ist er neuerdings gesperrt. „Radfahren verboten“ zeigt ein Schild an. Wer weiterradelt, das Verbot ignorierend, kommt zwar durch, wundert sich aber möglicherweise über die Unebenheiten auf dem eigentlich frisch sanierten Stück.

Rathaus-Sprecher Hanno Peppmeier nennt Sicherheitsgründe für die Sperrung. „Die derzeit vorherrschenden Einschränkungen für Radfahrer kommen zustande, da die Befahrung der lockeren Wegedecke nicht verkehrssicher gewährleistet werden kann“, erklärt er auf Anfrage des Hellweger Anzeigers.

Am Nebelweg zeigt sich ein ähnliches Problem wie nach den Sanierungsarbeiten am Schattweg. Die sogenannte wassergebundene Decke ist nicht ausgehärtet, weil es an Wasser fehlte. Der heiße Sommer wird von den Bauleuten als Grund angeführt. „Das Material der Deckschicht hat sich im Laufe der letzten Monate und – so sagt es der Bauleiter der Baufirma – auch bereits zum Teil beim Auftragen entmischt und ist somit nicht mehr nutzbar“, erklärt Rathaus-Sprecher Peppmeier.

Nötig ist jetzt eine „erneute Sanierung“. Diese soll Ende dieser Woche starten und etwa eine Woche dauern. Anschließend muss die Wegedecke noch aushärten, „was wiederum ca. eine Woche in Anspruch nehmen wird“, so Peppmeier. Mit der voraussichtlichen Fertigstellung sei Ende Oktober, Anfang November zu rechnen. Die Umleitung führt über die Afferder Straße.

Die Stadtverwaltung macht Gewährleistungsansprüche geltend. „Es entstehen für die Stadt Kamen keine Zusatzkosten“, sagt Peppmeier.

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