Von Klimaschutz bis Antisemitismus: tiefgründiges Programm im Haus der Stadtgeschichte

dzKultur

Das Haus der Stadtgeschichte in Kamen beginnt schon am 9. Januar mit der ersten Veranstaltung im neuen Jahr. Einen ersten Höhepunkt gibt es am 26. Januar.

Kamen

, 29.12.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kunst, Kino und ein Konzert: Das Haus der Stadtgeschichte startet das neue Jahr gleich mit einem abwechslungsreichen, tiefgründigen Programm.

Den Start macht eine Ausstellung, in der Werke von Schülern zu sehen sind. Sie wird am Donnerstag, 9. Januar, um 19. 30 Uhr eröffnet und ist bis zum 6. Februar zu sehen. Zur Eröffnung sind alle interessierten Kamener eingeladen. Der Kulturschussvorsitzende Daniel Heidler wird die Gäste begrüßen, dann führt Christine Hupe, Lehrerin am Gymnasium, in die Ausstellung ein. Musikalisch begleitet wird die Vernissage von Gitarre und Gesang.

Schüler erzählen die Geschichten von Tieren und Menschen

Die Ausstellung, die die Besucher zu sehen bekommen, trägt den Titel „Erzähl mir von dir“. Sie beinhaltet Zeichnungen, Gemälde und Installationen des Leistungskurses Kunst des Städtischen Gymnasiums. Die Arbeiten zeigen Geschichten von Menschen und Tieren. Jedes künstlerische Werk hat seine eigene Erzählweise, die gehört und gesehen werden will.

und außerdem


Kamener Arche trifft sich

  • Die freie Arbeitsgemeinschaft Kamener Arche trifft sich am Mittwoch, 22. Januar, zum ersten Mal im neuen Jahr. Mitglieder und interessierte Kamener sind um 17 Uhr zur Versammlung im Haus der Stadtgeschichte eingeladen.
  • Jeder, der an lokaler und regionaler Geschichte interessiert ist, kann zu dem Treffen kommen.

Etwas zu sehen gibt es auch am Mittwoch, 22. Januar. Um 20 Uhr zeigt das Kommunale Kino den Film „Die grüne Lüge“ von Werner Boote. In seinem Film von 2016 will Boote gemeinsam mit der Greenwashing-Expertin Kathrin Hartmann zeigen, dass nicht alles, was uns als umweltschonend verkauft wird, die Umwelt tatsächlich schützt. Organisiert wird der Abend vom Fachbereich Kultur in Zusammenarbeit mit der Kamener Verbraucherberatung.

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Von Klimaschutz bis Antisemitismus: tiefgründiges Programm im Haus der Stadtgeschichte

Dietmar Joseph, hier mit Klaus Goehrke (links) und Angelina Hombeck (rechts), im Saal des Hauses der Stadtgeschichte, in dem das Konzert am 26. Januar stattfinden soll. © Marcel Drawe


Besonderes Konzert im Haus der Stadtgeschichte

Zum Nachdenken wird sicherlich auch das Konzert am Sonntag, 26. Januar, anregen. In Erinnerung an deportierte jüdische Mitbürger aus Kamen wird im Museumssaal Musik aus dem Konzentrationslager Theresienstadt erklingen. Auf die Beine stellt das Konzert Dietmar Joseph.

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Joseph ist Musiker und Nachfahre eines Kamener Bürgers, der im Konzentrationslager Auschwitz von den Nationalsozialisten ermordet wurde. In dem Konzert verarbeitet er seine Familiengeschichte und setzt ein Zeichen gegen Rechts. Unter anderem wird die bekannte Künstlerin und Mezzo-Sopranistin Elisabeth Wöllert auftreten. Das Konzert trägt den Titel „Der tiefste Schmerz kann zu Musik nicht werden“.

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