„Problem-Insel“ auf der Lünener Straße: Stadt will nochmal über die Querungshilfe sprechen

dzVerkehr

Auf der Lünener Straße steht eine neue Querungshilfe. Bürger hatten sich allerdings einen Zebrastreifen gewünscht. Die neue Lösung ist nicht optimal. Das findet auch die Stadt.

Kamen

, 02.03.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir wollen mit der Straßenbauverwaltung reden, ob man noch justieren kann“, kündigt der Erste Beigeordnete Dr. Uwe Liedtke an. Denn mit der neuen Querungshilfe auf der Lünener Straße ist auch die Stadt nicht zufrieden. Bürger hatten sich gewünscht, dass die Verkehrsinsel in Höhe der Einmündung Weddinghofer Straße durch einen Zebrastreifen ersetzt wird.

Die Insel sei zu schmal, sodass Fahrräder in die Fahrbahn hineinragten und rasch überfüllt, wenn mehrere Personen gleichzeitig über die Straße gingen, hieß es in einem Bürgerantrag.

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Doch ein Zebrastreifen soll laut dem Landesbetrieb Straßen NRW aus rechtlichen Gründen nicht möglich gewesen sein. Stattdessen wurde eine neue Insel errichtet, die nicht größer ist als die alte, dafür dank größerer Schilder für Autofahrer aber leichter zu erkennen ist.

Dafür versperren sie die Sicht auf die Fußgänger, die auf der Insel stehen. „Die neuen Schilder sind gut gemeint, aber man wird nicht mehr gesehen, wenn man dahinter steht“, sagt Pressesprecher Peter Büttner.

So sah die Querungshilfe auf der Lünener Straße in Kamen vor dem Umbau aus.

So sah die Querungshilfe auf der Lünener Straße vor dem Umbau aus. © Stefan Milk (Archiv)

Die Stadt will sich dieses Problems nun annehmen. Das kündigte auch Bürgermeistern Elke Kappen im jüngsten Haupt- und Finanzausschuss an.

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