Durch einen Behandlungsfehler in der Radiologie-Praxis Ranova (heute: Blikk) am Hellmig-Krankenhaus kam ein Patient zu Schaden.
Durch einen Behandlungsfehler in der Radiologie-Praxis Ranova (heute: Blikk) am Hellmig-Krankenhaus kam ein Patient zu Schaden. © Siemens/Stefan Milk
Radiologie-Praxis im Hellmig-Krankenhaus

Praktikant bedient MRT-Gerät: Patient erleidet Armbruch in der „Röhre“

Ein Kamener (55) lässt sich wegen Nacken- und Kopfschmerzen in die „Röhre“ am Hellmig-Krankenhaus schieben. Am Ende der MRT-Untersuchung in der Praxis Ranova ist sein linker Arm gebrochen.

Schmerzensschreie aus dem Kernspintomografen am Hellmig-Krankenhaus: „Aua, Aua“ und „Hilfe“ soll ein liegender Patient gerufen haben, als er an einem Tag im April 2018 aus der „Röhre“ herausgefahren wird. Der Kamener hat sich in die dortige Radiologie-Praxis Ranova (heute: Blikk) begeben, um Nacken- und Kopfschmerzen abklären zu lassen. Doch die Routineuntersuchung geht gründlich schief: Sein Arm bleibt an der Röhrenwand hängen und bricht. Ein Notknopf wird nicht rechtzeitig gedrückt.

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Redaktionsleiter
Jahrgang 1973, aufgewachsen im Sauerland, wohnt in Holzwickede. Als Redakteur seit 2010 rund ums Kamener Kreuz unterwegs, seit 2001 beim Hellweger Anzeiger. Ab 1994 Journalistik- und Politik-Studium in Dortmund mit Auslandsstation in Tours/Frankreich und Volontariat bei den Ruhr Nachrichten in Dortmund, Lünen, Selm und Witten. Recherchiert gern investigativ, zum Beispiel beim Thema Schrottimmobilien. Lieblingssatz: Der beste Schutz für die liberale Demokratie ist die Pressefreiheit.
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