Online-Supermarkt Picnic startet Lieferung von Kamen aus: Erste Kunden haben schon bestellt

dzNahversorgung in Kamen

Lebensmittel und Drogerieartikel per Lieferung von Kamen aus: Der Online-Supermarkt Picnic startet mit den Lieferungen in der Region. Erste Kunden haben ihre Ware schon in der App bestellt.

Kamen

, 24.08.2020, 14:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit die Firma Picnic im März Pressefotos auf dem Alten Markt in Kamen gemacht hat, ist einige Zeit verstrichen. Zwar kündigte der Lieferdienst dann im April an, ab Mai Kamen und Bergkamen sowie Teile von Unna, Lünen und Dortmund zu beliefern, doch es gab Verzögerungen bei den Genehmigungsabläufen.

Doch jetzt soll es losgehen. In einer 1200 Quadratmeter großen Halle im Gewerbegebiet Hemsack sollen künftig die kleinen Elektro-Vans beladen werden, die dann von Kamen aus etwa 70.000 Haushalte ansteuern.

„Letzte Woche erhielten wir den Anruf von der Stadt Kamen, dass wir mit der Auslieferung starten können“, erklärte Frederic Knaudt aus dem Gründerteam von Picnic in Deutschland.

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Das dürfte in einigen Haushalten für Freude sorgen, denn der Bedarf ist offenbar da. Über 5000 Haushalte stehen laut Picnic bereits auf der Warteliste. Diese werden nun nach und nach in die Routen aufgenommen. Picnic beliefert seine Kunden nach dem Milchmann-Prinzip am nächsten Tag: Wer bis 22 Uhr bestellt, bekommt seine Ware am nächsten Tag in einem bestimmten Zeitfenster. Die Autos haben feste Routen, der genaue Standort kann per App verfolgt werden.

Erste Kunden im Raum Kamen erhalten Dienstag ihre Picnic-Bestellung

Über die App können Kunden auch ihre Bestellungen aufgeben – wie bereits die ersten Kunden in Kamen, Bergkamen und Unna testen konnten. Sie erhalten am Dienstag (25. August) ihre erste Lieferung. Zunächst werden diese von 15 bis 20 Mitarbeitern, sogenannten „Runnern“, ausgefahren. Perspektivisch soll diese Zahl aber auf etwa 100 wachsen.

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Picnic bringt also auch Jobs in die Sesekestadt. Doch der Start des Lieferdienstes könnte nicht nur für Jobsuchende, sondern auch für Unternehmer wie zum Beispiel Landwirte interessant werden. Denn Picnic möchte jene Ware anbieten, die sich die Kunden wünschen und dazu können durchaus auch Kartoffeln aus der Nachbarschaft gehören.

Das Unternehmen will mit den Kunden in den Dialog treten und es kann durchaus sein, dass Wünsche berücksichtigt werden. Doch eins nach dem anderen. Erst einmal dürfen die ersten Kunden testen, ob sie ihre Milch, ihre Nudeln oder auch ihr Toilettenpapier pünktlich erhalten. In Corona-Zeiten läuft die Lieferung übrigens kontaktlos.

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